Im Roman sind Overalls die Standardkleidung für alle Mitglieder der Partei, der herrschenden Klasse Ozeaniens. Sie werden als „blaue Overalls mit einer roten Schärpe um die Taille“ beschrieben, die die Farben der Partei widerspiegeln. Die Tatsache, dass jeder die gleiche Art von Kleidung trägt, unterstreicht den Mangel an Individualität und die Auslöschung der persönlichen Identität in dieser totalitären Gesellschaft.
Indem die Partei verlangt, dass jeder einen Overall trägt, möchte sie unter ihren Mitgliedern ein Gefühl der Einheitlichkeit und Konformität schaffen. Es entmutigt jede Form des Selbstausdrucks oder der Differenzierung durch die Wahl der Kleidung. Diese Einheitlichkeit soll die Idee fördern, dass alle gleich sind und kein Bedarf an individuellem Stil oder Vorlieben besteht.
Der Overall dient auch als Erinnerung an die ständige Überwachung und Kontrolle, die die Partei über ihre Bürger ausübt. Die Verpflichtung, die gleiche Uniform zu tragen, erleichtert es der Partei, Einzelpersonen zu überwachen und zu identifizieren, und schreckt jegliche Versuche von Meinungsverschiedenheiten oder Rebellionen ab.
Insgesamt symbolisieren die Overalls in „1984“ die Unterdrückung der Individualität, die Kontrolle der Partei über ihre Bürger und die Auslöschung der persönlichen Identität in der dystopischen Gesellschaft Ozeaniens.