1. Quantenmechanik der Ein- und Zwei-Elektronenprobleme (_Quantum Mechanics of One- and Two-Electron Problems_) (1929):Dies war Bethes Doktorarbeit, die er unter der Leitung von Max Born an der Universität Göttingen fertigstellte.
2. Zur Theorie des Durchgangs schneller Korpuskularstrahlen durch Materie (_On the Theory of the Passage of Fast Corpuscular Rays Through Matter_) (1930):In dieser Arbeit entwickelte Bethe die Bethe-Bloch-Formel, die den Energieverlust schwerer geladener Teilchen beim Durchgang durch Materie beschreibt.
3. Kernphysik:Eine stationäre Methode für gebundene Zustandsprobleme (1935):Zusammen mit Rudolf Peierls entwickelte Bethe eine neue Methode, die Bethe-Peierls-Näherung, zur Berechnung der Energieniveaus in Kernen.
4. Theorie der Kernreaktionen (1936):In diesem Artikel wurde eine umfassende Theorie vorgestellt, die die Prozesse und Geschwindigkeiten von Kernreaktionen beschreibt. Es wurde grundlegend auf dem Gebiet der Kernphysik.
5. Energieproduktion in Sternen (1938):Bethe schlug den Kohlenstoff-Stickstoff-Sauerstoff-Zyklus (CNO) vor, einen entscheidenden Prozess, der in Sternen Energie erzeugt. Es ist neben der Proton-Proton-Kettenreaktion einer von zwei primären stellaren Nukleosynthesemechanismen.
6. Elementare Kerntheorie (1947):Dieses gemeinsam mit Robert Bacher verfasste Buch bot eine Einführung in die Kernphysik und behandelte Themen wie Kernstruktur, Reaktionen und Kräfte.
7. Quantenmechanik der Elementarteilchen (1964):Bethe verfasste gemeinsam mit Richard L. Wilson diese umfassende Abhandlung über die Quantenmechanik von Teilchen.
8. Die Straße von Los Alamos (1991):Bethe schrieb eine Abhandlung über seine Erfahrungen im Los Alamos National Laboratory während des Manhattan-Projekts und darüber hinaus.
Dies sind nur einige Beispiele für die bemerkenswerten Veröffentlichungen von Hans Bethe. Während seiner glänzenden Karriere leistete er bedeutende Beiträge zu verschiedenen Bereichen der Physik.