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Welchen Stellenwert hatten Frauen, als Mary Shelley den Roman Frankenstein schrieb?

Frauen hatten im frühen 19. Jahrhundert, etwa zu der Zeit, als Mary Shelley den Roman Frankenstein schrieb, einen begrenzten gesellschaftlichen Status und begrenzte Rechte. Sie lebten in einer Gesellschaft, die von den vorherrschenden rechtlichen und sozialen Normen beeinflusst war, die ihre Rollen als Ehefrauen, Mütter und Töchter definierten. Hier ist ein Überblick über einige Aspekte des Status von Frauen in dieser Zeit:

1. Eingeschränkte gesetzliche Rechte :

Frauen hatten nur wenige gesetzliche Rechte und wurden meist als Eigentum ihrer Ehemänner oder Väter betrachtet. Sie hatten keine eigenständige Rechtsstellung und galten nicht als gleichberechtigte Bürger.

2. Ehe und Eigentum :

Verheiratete Frauen hatten keine Kontrolle über ihr Eigentum oder Einkommen, das ihren Ehemännern gehörte. Von ihnen wurde erwartet, dass sie sich um den Haushalt und die Erziehung der Kinder kümmerten.

3. Mangel an Bildungsmöglichkeiten :

Die Bildung für Frauen beschränkte sich in der Regel auf grundlegende Lese- und Schreibkenntnisse und häusliche Fertigkeiten. Der Zugang zur Hochschulbildung war für die meisten Frauen eingeschränkt und die Möglichkeiten zur intellektuellen Entwicklung waren gering.

4. Eingeschränkte soziale Mobilität :

Die soziale Mobilität von Frauen hing vom sozialen Status ihrer Familie ab. Generell war es für Frauen schwierig, ihre gesellschaftliche Stellung durch eigene Leistungen zu verbessern.

5. Politische Marginalisierung :

Frauen wurden vom politischen Leben ausgeschlossen und konnten weder wählen noch an Regierungs- oder politischen Diskussionen teilnehmen.

6. Untergeordnete Rolle in der Gesellschaft :

Frauen galten als geistig und körperlich minderwertig gegenüber Männern und ihre Rolle in der Gesellschaft beschränkte sich hauptsächlich auf häusliche Aufgaben und das Gebären von Kindern.

7. Ungleiche gesetzliche Rechte :

Scheidungsgesetze begünstigten Männer, und Frauen hatten oft nur begrenzte Möglichkeiten, eine Ehe zu beenden.

8. Soziale Einschränkungen :

Von Frauen wurde erwartet, dass sie sich an strenge Verhaltenskodizes halten und den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen. Abweichungen von diesen Normen könnten zu gesellschaftlicher Ächtung führen.

9. Entstehung der feministischen Bewegung :

Obwohl die feministische Bewegung noch in den Anfängen steckte, entstanden im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert einflussreiche Denkerinnen, die sich für die Rechte und Gleichberechtigung der Frauen einsetzten.

10. Allmählicher sozialer Wandel :

Trotz der Einschränkungen kam es zu einigen allmählichen gesellschaftlichen Veränderungen. Romane wie Frankenstein, die von einer Frau verfasst wurden und sich mit Themen wie Ehrgeiz und Wissen befassten, spiegelten das wachsende Bewusstsein für das intellektuelle Potenzial von Frauen wider.

Der Status der Frau wurde im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts nach und nach in Frage gestellt und verändert, was zu mehr Rechten, Freiheiten und Bildungschancen für Frauen in der Gesellschaft führte.

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