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War der Brief von Abigail Adams an John Adams voreingenommen?

Der Brief von Abigail Adams an John Adams vom 31. März 1776 kann als Befürwortung der Rechte und Gleichberechtigung der Frau angesehen werden. Adams argumentiert, dass Frauen genauso intelligent und fähig sind wie Männer und dass ihnen die gleichen Chancen auf Bildung und Aufstieg geboten werden sollten. Sie drückt auch ihre Frustration über die begrenzten Rollen und Möglichkeiten aus, die Frauen zu ihrer Zeit zur Verfügung standen.

Hier sind einige konkrete Beispiele für Voreingenommenheit im Brief:

1. Adams geht davon aus, dass Frauen Männern hinsichtlich Intelligenz und Fähigkeiten ebenbürtig sind. Sie schreibt:„Ich kann nicht sagen, dass ich glaube, dass Sie den Damen gegenüber sehr großzügig sind, denn während Sie den Männern Frieden und Wohlwollen verkünden und alle Nationen emanzipieren, bestehen Sie darauf, die absolute Macht über die Frauen zu behalten.“

2. Adams impliziert, dass Frauen nicht nur als Ehefrauen und Mütter in der Lage sind, auf vielfältige Weise einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Sie schreibt:„Wenn den Damen keine besondere Sorgfalt und Aufmerksamkeit geschenkt wird, sind wir entschlossen, eine Rebellion zu schüren, und werden uns nicht an Gesetze binden, in denen wir keine Stimme oder Vertretung haben.“

3. Adams drückt ihre Frustration über die begrenzten Rollen und Möglichkeiten aus, die Frauen zu ihrer Zeit zur Verfügung standen. Sie schreibt:„Ich wünschte, Sie würden sich an die Damen erinnern und großzügiger und wohlwollender zu ihnen sein als Ihre Vorfahren. Legen Sie diese unbegrenzte Macht nicht in die Hände der Ehemänner. Denken Sie daran, alle Männer wären Tyrannen, wenn sie könnten. Wenn es etwas Besonderes wäre.“ Den Damen wird keine Fürsorge und Aufmerksamkeit geschenkt, wir sind entschlossen, eine Rebellion zu schüren, und werden uns nicht an Gesetze binden, in denen wir keine Stimme oder Vertretung haben.“

Insgesamt kann der Brief von Abigail Adams an John Adams als ein voreingenommenes Dokument zugunsten der Rechte und Gleichberechtigung der Frau angesehen werden. Adams‘ Argumente basieren auf ihren persönlichen Überzeugungen und Erfahrungen und spiegeln ihre Frustration über die begrenzten Möglichkeiten wider, die Frauen zu ihrer Zeit zur Verfügung standen.

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