Esperanza, ein Einwanderermädchen aus Mexiko, lebt mit ihrer Familie in einem heruntergekommenen Apartmentkomplex in Chicago. Sie fühlt sich ausgegrenzt und anders als die amerikanischen Kinder, die sich über sie lustig machen, weil sie Mexikanerin ist und nicht gut Englisch spricht.
Während sie durch die Nachbarschaft schlendert, entdeckt Esperanza ein unbebautes Grundstück mit vier dürren Bäumen. Sie identifiziert sich mit diesen Bäumen, da sie sich in ihrer neuen Umgebung ebenso klein und unbedeutend fühlt. Sie beschließt, die Bäume als ihre eigenen zu „adoptieren“ und beginnt, sie regelmäßig zu besuchen.
Esperanza teilt ihre Geheimnisse und Träume mit den Bäumen. Als sie von ihren Eltern von der Feier zum Tag der Toten erfährt, baut sie einen Altar für die vier dürren Bäume. Sie stellt Kerzen, Ringelblumen und Süßigkeiten auf den Altar und hofft, dass die toten Bäume wieder zum Leben erwachen.
Während Esperanza beginnt, Freundschaften zu schließen und sich an ihr neues Leben in den USA zu gewöhnen, besucht sie weiterhin die vier dürren Bäume. Die Bäume, die ihre innere Widerstandsfähigkeit repräsentieren, dienen ihr als Quelle der Kraft und des Trostes auf ihrer Reise der Selbstfindung und Assimilation.
Esperanza entfernt sich schließlich vom Apartmentkomplex und verliert die vier dürren Bäume aus den Augen. Sie nimmt jedoch die Lehren, die sie aus ihrer Verbindung mit ihnen gezogen hat, und trägt sie mit sich, wenn sie sich neuen Herausforderungen und Chancen im Leben stellt.
„Four Skinny Trees“ erforscht Themen wie Identität, Zugehörigkeit, kulturelle Assimilation und die Suche nach einem Ort, den man Zuhause nennen kann. Es schildert die Erfahrungen und Emotionen eines jungen Einwanderermädchens, das versucht, sich in zwei Kulturen zurechtzufinden und in einer neuen Umgebung ihre eigene Stimme zu finden.