- Bücher
- Billard, wie es gespielt werden sollte (1941)
– My Life With Billiards (1950; Vorwort von Walter Winchell)
- Pocket Billiards (mit Joe Chastain, 1965; Vorwort von Eddie Arcaro)
– Besseres Billard für alle (mit Hal Linden, 1971)
- Broschüren
- Meisterschaftsschläge und Schläge
- Kunst des Billards
Willy Hoppe (deutsch:Wilhelm F. Hoppe; 11. September 1887 – 1. Februar 1970) , mit Spitznamen „Mr. 500“ und „Alter Meister“, galt weithin als der größte Karamell-Billardspieler aller Zeiten und als Anwärter auf den Titel des größten Spielers in der Geschichte des amerikanischen Poolbillards (Taschenbillard).
*Hoppe wurde in Cornville, New York, als Sohn deutscher Einwanderereltern geboren. Sein Vater, Frederick H. Hoppe (ursprünglich Hopp), aus Frankfurt am Main, war ein Einwanderer nach Amerika und Besitzer einer erfolgreichen Brauerei in New York. Seine Mutter war Maria Amann aus Darmstadt, Deutschland. Seine ersten Erfahrungen mit Billard machte er, als er im Alter von 11 Jahren zu Weihnachten seinen ersten Queue bekam. Hoppe hatte eine jüngere Schwester, Elsie M., die am 27. Dezember 1891 in Manhattan, New York, geboren wurde.
Hoppe erhielt im Alter von 16 Jahren formellen Unterricht vom Weltmeister im Balkline-Billard, Maurice Vignaud. Im Alter von 19 Jahren gewann Hoppe sein erstes großes Turnier, die 18-2-Balkline-Meisterschaft. Als er 1908 21 Jahre alt war, hatte er die Weltmeistertitel sowohl im 18,2-Balkline-Billard als auch im Dreiband-Billard und anschließend in den beiden Hauptdisziplinen im Karambol-Billard gewonnen und war damit der jüngste Weltmeister in der Geschichte dieses Sports*.
*Auf die Frage auf seinem Sterbebett „Welchen Schlag soll ich üben?“ antwortete Hoppe:„Der nächste.“ Hoppes 289 Turniersiege und 52 Weltmeistertitel werden von Billardhistorikern und -spielern gleichermaßen als die vielleicht größten Errungenschaften in der Geschichte des Profisports angesehen.*