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Wer ist Ruth Putnam in The Crucible von Arthur Miller?

In Arthur Millers Stück „The Crucible“ ist Ruth Putnam eine zentrale Figur in den Hexenprozessen von Salem. Sie ist die Frau von Thomas Putnam, einem wohlhabenden und einflussreichen Landbesitzer in der Gemeinde. Ruth ist ihrem Mann gegenüber äußerst loyal und teilt seinen Wunsch nach Macht und Kontrolle. Gemeinsam spielen sie eine wichtige Rolle bei der Beschuldigung und Verurteilung unschuldiger Personen der Hexerei.

Ruth ist eine komplexe Figur, die die Angst, den Aberglauben und die moralische Hysterie widerspiegelt, die in dieser Zeit in der Gemeinde Salem herrschten. Sie glaubt aufrichtig an Hexerei und verdächtigt schnell andere, sie zu praktizieren. Ihre eigene schwierige Vergangenheit, einschließlich des Verlusts mehrerer Kinder, trägt zu ihren irrationalen Überzeugungen und ihrem Bedürfnis nach Sündenböcken bei.

Angetrieben von ihrem Wunsch, ihre Familie und Gemeinschaft vor dem Bösen zu schützen, wird Ruth zu einer unerbittlichen Anklägerin. Sie behauptet, Abigail Williams, die Hauptgegnerin des Stücks, und andere Mädchen mit dem Teufel im Wald tanzen gesehen zu haben. Ruths Aussage schürt die Hysterie und führt zu Gerichtsverfahren und schließlich zur Erhängung mehrerer Personen, darunter unschuldiger Menschen wie John Proctor und Rebecca Nurse.

Ruth ist nicht ausschließlich von Bosheit oder Grausamkeit getrieben. Sie glaubt, dass sie das Richtige tut und hält ihr Handeln für notwendig, um ihre Gemeinschaft vor Schaden zu schützen. Ihre Taten haben jedoch verheerende Folgen, spalten die Stadt und lösen weit verbreitete Angst und Paranoia aus.

Anhand der Figur Ruth Putnam untersucht Arthur Miller Themen wie Macht, soziale Klasse und die Gefahren ungeprüfter Anschuldigungen. Ruth stellt dar, zu welchen Extremen Menschen durch ihre Überzeugungen getrieben werden können und wie leicht gute Absichten durch Angst und Vorurteile korrumpiert werden können.

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