Kermack und McKendrick erstellten eine Reihe mathematischer Modelle für die Ausbreitung einer Infektionskrankheit in der Bevölkerung. Das Modell von Kermack und McKendrick wird immer noch verwendet, um zu untersuchen, wie sich Krankheiten ausbreiten.
Sie veröffentlichten erstmals 1927 ein Modell. Es teilte eine Bevölkerung in verschiedene Gruppen ein:anfällig, infiziert und genesen. Das Modell berücksichtigte auch die Kontaktrate zwischen Menschen und die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Kontakt eine Infektion übertragen würde.
In den 1930er Jahren entwickelten Kermack und McKendrick ein komplexeres Modell, das die Inkubationszeit einer Krankheit berücksichtigte. Dieses Modell könnte auch verwendet werden, um zu untersuchen, wie die Ausbreitung einer Krankheit durch Faktoren wie Impfung und Isolation beeinflusst wird.
Die Arbeit von Kermack und McKendrick wurde genutzt, um die Ausbreitung einer Vielzahl von Infektionskrankheiten zu untersuchen, darunter Grippe, Masern und Pocken. Es hatte große Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheitspolitik und die Entwicklung neuer Strategien zur Prävention und Kontrolle der Ausbreitung von Infektionskrankheiten.