Arts >> Kunst und Unterhaltung >  >> Bücher >> Autoren

Warum erhalten Autoren manchmal Ratschläge zum Erzählen?

„Zeigen, nicht erzählen“ ist ein allgemeiner Schreibratschlag, der Autoren dazu ermutigt, beschreibende Sprache und Handlungen zu verwenden, um Informationen und Emotionen zu vermitteln, anstatt sie einfach nur explizit auszudrücken. Hier sind einige Gründe, warum Autoren diesen Rat oft erhalten:

1. Erzeugt lebendige Bilder: „Zeigen“ ermöglicht es Autoren, lebendige und ansprechende Bilder zu erstellen, die den Lesern helfen, die Geschichte zu visualisieren und zu erleben. Durch die Verwendung beschreibender Sprache und sensorischer Details können Autoren ihre Geschichten für die Leser eindringlicher und einprägsamer gestalten.

2. Verbessert die emotionale Wirkung: Emotionen werden durch Handlungen und Reaktionen besser vermittelt als durch direkte Aussagen. Durch das „Zeigen“ von Emotionen durch die Handlungen, Dialoge und Körpersprache der Charaktere können Autoren eine tiefere emotionale Verbindung zu den Lesern herstellen und die Geschichte wirkungsvoller machen.

3. Fördert die Interpretation des Lesers: „Zeigen“ ermutigt die Leser, sich aktiv am Erzählprozess zu beteiligen, indem sie die Ereignisse, Handlungen und Interaktionen der Charaktere interpretieren. Dadurch kann das Lesen für den Leser spannender und zum Nachdenken anregender werden, da er seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und sich eine eigene Interpretation der Geschichte bilden kann.

4. Vermeidet Monotonie: Übermäßiger Gebrauch des Begriffs „Erzählen“ kann zu einem eintönigen oder übermäßig expositorischen Schreibstil führen. Durch die Einbindung von „Zeigetechniken“ können Autoren ihren Schreibstil variieren und eine dynamischere Erzählung schaffen, die das Interesse der Leser weckt.

5. Stärkt die Charakterentwicklung: Aktionen und Interaktionen verraten mehr über die Persönlichkeit und Motivation einer Figur als direkte Aussagen. Indem Autoren Charaktere in Aktion „zeigen“, können sie komplexere und umfassendere Charaktere entwickeln, mit denen sich die Leser identifizieren und die sie verstehen können.

6. Verbessert die Schreibfähigkeiten: „Zeigen, nicht erzählen“ ermutigt Autoren, ihre beschreibenden und erzählerischen Fähigkeiten zu entwickeln, die für die Erstellung ansprechender und effektiver Geschichtenerzählungen unerlässlich sind. Indem sich Autoren auf das „Zeigen“ und nicht auf das „Erzählen“ konzentrieren, können sie ihre allgemeinen Schreibfähigkeiten verbessern.

Es ist wichtig zu beachten, dass „Zeigen, nicht erzählen“ keine strenge Regel ist und es Fälle gibt, in denen direkte Aussagen angemessen oder notwendig sein können. Durch die effektive Anwendung dieser Technik können Autoren jedoch ansprechendere und wirkungsvollere Geschichten erstellen, die beim Leser auf einer tieferen Ebene Anklang finden.

Autoren

Related Categories