1. Benjamin Rush :Rush, bekannt als „Vater der amerikanischen Psychiatrie“, war ein Arzt und Sozialreformer, der sich für eine humanere Behandlung psychisch Kranker einsetzte. Er führte das Konzept der „moralischen Behandlung“ ein und legte Wert auf Mitgefühl, Verständnis und sanfte Fürsorge für Menschen mit psychischen Störungen.
2. Thomas Kirkbride :Kirkbride war ein Psychiater und führender Verfechter der Verbesserung psychiatrischer Einrichtungen. Er entwickelte den „Kirkbride Plan“, einen architektonischen Entwurf für psychiatrische Krankenhäuser, der Wert auf frische Luft, Sonnenlicht und eine ruhige, die Genesung fördernde Umgebung legte.
3. Samuel B. Woodward :Woodward war Arzt und Leiter mehrerer psychiatrischer Krankenhäuser. Er führte fortschrittliche Reformen durch, darunter die Einführung von Ergotherapie, Freizeitaktivitäten und Aufklärungsprogrammen für Patienten.
4. John Conolly :Conolly war ein schottischer Arzt und Psychiater, der sich für den „No-Restraint“-Ansatz bei der Behandlung von Geisteskrankheiten einsetzte. Er glaubte, dass körperliche Fesseln wie Ketten und Zwangsjacken unnötig und schädlich seien, und plädierte für einen mitfühlenderen und therapeutischeren Ansatz.
5. William Tuke :Tuke war ein britischer Quäker-Philanthrop, der das York Retreat gründete, eine von Quäkern geführte Irrenanstalt. Das York Retreat war für seine humane Behandlung bekannt und konzentrierte sich auf moralische und religiöse Therapie, Arbeit und soziale Interaktion für Patienten.
Diese Personen spielten zusammen mit Dorothea Dix eine entscheidende Rolle bei der Reform der Behandlung psychisch Kranker im 19. Jahrhundert und förderten mitfühlendere und evidenzbasiertere Ansätze für die psychische Gesundheitsversorgung.