Wissenschaftler:
* Isaac Newton (1643-1727): Als einer der einflussreichsten Wissenschaftler aller Zeiten entwickelte Newton die Bewegungsgesetze und die universelle Gravitation und leistete bedeutende Beiträge zur Optik, Analysis und Astronomie. Boyle und Newton waren Zeitgenossen, waren sich aber nicht immer einig.
* Christiaan Huygens (1629-1695): Ein niederländischer Physiker, Astronom und Mathematiker. Er machte wichtige Entdeckungen über Licht und Planetenbewegungen, erfand die Pendeluhr und baute leistungsstarke Teleskope.
* Edmond Halley (1656-1742): Ein englischer Astronom, Geophysiker und Mathematiker. Er ist vor allem für seine Vorhersage der Rückkehr des Halleyschen Kometen bekannt.
* Robert Hooke (1635-1703): Ein englischer Wissenschaftler und Architekt. Er ist bekannt für seine Arbeiten zur Mikroskopie, zur Entdeckung von Zellen und anderen mikroskopischen Strukturen und zur Entwicklung des Elastizitätsgesetzes.
* Blaise Pascal (1623-1662): Ein französischer Mathematiker, Physiker und Schriftsteller. Er trug wesentlich zu den Bereichen Wahrscheinlichkeit, Geometrie und Strömungsmechanik bei.
* Johannes Kepler (1571-1630): Obwohl er vor Boyles Geburt starb, waren Keplers Arbeiten zur Planetenbewegung von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der modernen Astronomie und beeinflussten Boyles Verständnis des Universums.
* Galileo Galilei (1564-1642): In ähnlicher Weise prägten Galileis bahnbrechende Arbeiten zur Astronomie und Physik, wenn auch größtenteils vor Boyles Zeit, die wissenschaftliche Landschaft, zu der Boyle gehörte, tiefgreifend.
Philosophen:
* John Locke (1632-1704): Ein britischer Philosoph, bekannt für seine Theorie der Naturrechte und seine empiristische Philosophie, die das Denken der Aufklärung maßgeblich beeinflusste.
* René Descartes (1596-1650): Ein französischer Philosoph, Mathematiker und Wissenschaftler. Er ist bekannt für sein berühmtes „Cogito, ergo sum“ („Ich denke, also bin ich“) und seine Arbeiten zur analytischen Geometrie.
Andere bemerkenswerte Persönlichkeiten:
* Francis Bacon (1561-1626): Ein englischer Philosoph und Wissenschaftler, der sich für die wissenschaftliche Methode einsetzte und großen Einfluss auf die Royal Society hatte, deren Gründungsmitglied Boyle war.
* William Harvey (1578-1657): Ein englischer Arzt, der den Blutkreislauf entdeckte.
* Thomas Willis (1621-1675): Ein englischer Arzt und Anatom, der wichtige Entdeckungen über das Gehirn und das Nervensystem machte.
Boyles Zeitgenossen waren nicht nur selbst einflussreich, sondern trugen auch zum intellektuellen Umfeld bei, das Boyles eigene wissenschaftliche Aktivitäten prägte. Mit vielen dieser Persönlichkeiten interagierte er, beteiligte sich an wissenschaftlichen Debatten, tauschte Ideen aus und arbeitete an Forschungsprojekten mit.