* Strikte Wikipedia-Regeln: Wikipedia hat eine strenge Richtlinie zum Schutz vor Interessenkonflikten. Das Bearbeiten der eigenen Biografie würde als Konflikt angesehen und könnte dazu führen, dass die Bearbeitung rückgängig gemacht wird oder sogar ein Bearbeitungsverbot verhängt wird.
* Verantwortung und Transparenz: Wikipedia setzt stark auf Transparenz und Rechenschaftspflicht. Würde eine Berühmtheit beim Bearbeiten ihrer eigenen Seite erwischt, würde das ihrem Ruf und der Glaubwürdigkeit der Plattform schaden.
* Vandalismusgefahr: Während Prominente anonyme Konten erstellen könnten, um ihre eigenen Seiten zu bearbeiten, ist dies riskant. Ihre Änderungen könnten leicht identifiziert und rückgängig gemacht werden, oder schlimmer noch, sie könnten des Vandalismus beschuldigt werden.
Was passiert stattdessen?
* Public-Relations-Teams: Prominente verfügen häufig über PR-Teams, die ihre Online-Präsenz verwalten. Diese Teams wenden sich möglicherweise an Wikipedia-Redakteure oder -Administratoren, um Änderungen oder Ergänzungen zur Biografie des Prominenten vorzuschlagen.
* Fans und Enthusiasten: Viele Wikipedia-Seiten, insbesondere die von berühmten Persönlichkeiten, werden von Fans und Enthusiasten bearbeitet. Sie tragen häufig Aktualisierungen bei, fügen Informationen hinzu und stellen die Genauigkeit sicher.
* Wikipedia-Bearbeitungsprozess: Der Bearbeitungsprozess von Wikipedia steht jedem offen. Wenn ein Prominenter möchte, dass seiner Seite etwas hinzugefügt wird, kann er dies als Vorschlag einreichen, dieser muss jedoch überprüfbar sein und den Wikipedia-Richtlinien entsprechen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es aufgrund der damit verbundenen Regeln und Risiken höchst unwahrscheinlich ist, dass Prominente ihre eigenen Wikipedia-Seiten direkt bearbeiten. Sie können den Inhalt jedoch auch auf andere Weise beeinflussen, beispielsweise durch PR-Teams, Fans oder durch Änderungsvorschläge im Rahmen des offiziellen Prozesses.