* Frühe Philosophie: Frühe Philosophen konzentrierten sich auf andere Fragen als wir heute. Sie interessierten sich für die Natur des Universums, die Ursprünge der Welt und die Natur des Seins. Während sie möglicherweise über die Existenz des Selbst nachgedacht haben, war das Konzept von „Sie“ als eigenständiges Individuum weniger zentral.
* Sprache: Der genaue Wortlaut „Bist du?“ ist eine moderne Konstruktion. Selbst im Altgriechischen, der Sprache vieler früher Philosophen, gab es keinen einzigen Satz, der sich perfekt darauf übertragen ließe.
* Keine Datensätze: Selbst wenn ein Philosoph diese Frage gestellt hätte, hätten wir möglicherweise keine überlieferten Aufzeichnungen darüber. Ein Großteil der antiken Philosophie wurde mündlich weitergegeben, und nicht alles wurde niedergeschrieben.
Wir können jedoch auf einige Philosophen verweisen, deren Ideen möglicherweise indirekt zu dieser Frage geführt haben:
* Sokrates: Er ist für seine „sokratische Methode“ bekannt und nutzte Fragen, um Annahmen zu hinterfragen und kritisches Denken zu fördern. Seine Fragen konzentrierten sich oft auf die Natur des Wissens, der Tugend und des Selbst.
* Platon: Platon, ein Schüler von Sokrates, erforschte Ideen über die Seele und ihre Beziehung zum Körper, die als Vorläufer der Infragestellung der individuellen Identität angesehen werden könnten.
* Aristoteles: Als Schüler Platons erforschte Aristoteles die Natur des Menschen und seinen Platz im Universum. Er diskutierte auch das Konzept der Seele und ihre Verbindung zum Körper.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern: Fragen:„Bist du?“ ist eine täuschend komplexe Frage, die grundlegende Fragen zum Bewusstsein, zur Selbstwahrnehmung und sogar zur Natur der Realität aufwirft. Wir können zwar nicht den ersten Philosophen ausfindig machen, der sie gestellt hat, aber die Keime dieser Frage wurden wahrscheinlich in den Köpfen vieler Denker der Antike verankert.