Ist der Film Jeremiah Johnson historisch korrekt?
„Jeremiah Johnson“ basiert lose auf dem Leben von John Jeremiah Garrison (1822–1891), einem Bergmenschen, der einen Großteil seines Lebens in den Colorado Rocky Mountains verbrachte. Der Film ist kein historischer Dokumentarfilm und lässt sich bei den Fakten aus Garrisons Leben viele Freiheiten. Im Film beispielsweise wird Jeremiah von amerikanischen Ureinwohnern großgezogen und wird ein erfahrener Fährtenleser und Jäger. Tatsächlich wurde Garrison in Pennsylvania geboren und lernte die amerikanischen Ureinwohner erst als Erwachsener kennen. Darüber hinaus porträtiert der Film Jeremiah als einen friedlichen Mann, der zum Kampf gezwungen wird, wenn seine Familie bedroht wird. In Wirklichkeit war Garrison als gewalttätiger Mann bekannt und in mehrere Schießereien verwickelt.
Trotz der historischen Ungenauigkeiten ist Jeremiah Johnson ein klassischer Westernfilm, der vielen Menschen gefällt. Es ist ein gut gemachter Film mit großartigem Schauspiel, Kameraführung und Musik. Der Film fängt auch den Geist des amerikanischen Westens und die Lebensweise der Bergmenschen ein.