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Die Morde von Banquo Duncan vergleichen und gegenüberstellen?

Die Morde an Banquo und Duncan in William Shakespeares Stück „Macbeth“ weisen hinsichtlich ihrer Ausführung, Motive und Folgen mehrere Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf.

Ähnlichkeiten:

1. Vorsatz: Beide Morde wurden von Macbeth sorgfältig geplant und ausgeführt, angetrieben von seinem Ehrgeiz und Machtstreben.

2. Manipulation: In beiden Fällen wurde Macbeth von äußeren Kräften beeinflusst, insbesondere von seiner Frau Lady Macbeth, die maßgeblich dazu beitrug, ihn von den Taten zu überzeugen.

3. Verrat: Sowohl Banquo als auch Duncan waren enge Mitarbeiter und vertrauenswürdige Personen in Macbeths Leben. Ihre Morde stellen einen tiefgreifenden Vertrauensbruch dar.

4. Schuld und Reue: Nach der Begehung der Morde verspürt Macbeth starke Schuldgefühle und Reue. Er wird zunehmend paranoid und instabil und wird von Visionen und Halluzinationen der Opfer heimgesucht.

5. Kontrollverlust: Beide Morde führen Macbeth auf einen Weg der Selbstzerstörung und des Verlusts der Kontrolle über sein eigenes Leben. Er wird von seinen Schuldgefühlen verzehrt und treibt ihn dazu, weitere Gräueltaten zu begehen.

Unterschiede:

1. Motiv: Das Motiv hinter der Ermordung von Duncan ist Macbeths Wunsch, den schottischen Thron zu erobern, während die Ermordung von Banquo auf Macbeths Angst zurückzuführen ist, dass Banquo und sein Sohn Fleance eine Bedrohung für seinen Anspruch darstellen könnten.

2. Ausführungsmethode: Duncan wird im Schlaf von Macbeth getötet, der ihn ersticht, während er verletzlich und ahnungslos ist. Banquo hingegen wird von angeheuerten Attentätern überfallen und angegriffen, was auf eine gewalttätigere und offenkundigere Mordmethode hinweist.

3. Zeugen: Der Mord an Duncan wird von Lady Macbeth beobachtet, während der Mord an Banquo von Fleance beobachtet wird, dem die Flucht gelingt. Dieser Unterschied ist von entscheidender Bedeutung, da dadurch ein potenzieller Zeuge des letztgenannten Verbrechens übrig bleibt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Morde zwar einige Ähnlichkeiten hinsichtlich ihrer vorsätzlichen Natur, ihres Verrats und der Auswirkungen auf Macbeths Psyche aufweisen, aber auch bemerkenswerte Unterschiede in ihren Motivationen, Methoden und Konsequenzen aufweisen.

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