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Wer ist Helen K. Davis?

Helen Kimberly Davis (1893–1984?) war eine amerikanische Komponistin, Pianistin, Sängerin, Schriftstellerin und Lehrerin, die sich auch politisch für viele fortschrittliche Anliegen engagierte, darunter die Frauenwahlrechtsbewegung und andere linke Aktivitäten.

Davis wurde am 25. November 1893 in Brooklyn, New York, als Tochter einer wohlhabenden Familie geboren. Sie studierte Musik am New England Conservatory of Music und später an der University of California, Los Angeles.

Davis war ein produktiver Komponist und schrieb über 1.000 Lieder, darunter „Hold Fast Till Dawn“ und „Carry On!“, sowie mehrere Kantaten und andere große Werke. Sie schrieb auch drei Bücher:„America's Yesterday:Voices of a Vanished Past“, „The Melody That Leads to Love“ (1932) und „The Power of Silence“ (1941).

Davis war eine lautstarke Verfechterin sozialer Gerechtigkeit und engagierte sich im Laufe ihres Lebens für viele fortschrittliche Anliegen. Sie war Mitglied der Socialist Party of America und engagierte sich in der Frauenwahlrechtsbewegung. Sie unterstützte auch die Anliegen der Bürger- und Arbeitsrechte.

In den 1930er Jahren engagierte sich Davis in der Kommunistischen Partei der Vereinigten Staaten. Sie war eine enge Freundin der kommunistischen Führer Earl Browder und William Z. Foster und schrieb mehrere Lieder für die Partei. Später verließ sie die Partei jedoch in den 1940er Jahren aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit der Führung.

Davis engagierte sich ihr ganzes Leben lang weiterhin für fortschrittliche Anliegen. Sie war Mitglied der American Civil Liberties Union und engagierte sich in der Antikriegsbewegung der 1960er Jahre. Sie unterrichtete außerdem Musik und Komposition an mehreren Universitäten und Hochschulen.

Davis starb 1984 in Los Angeles, Kalifornien. Sie war 91 Jahre alt.

Vermächtnis

Helen K. Davis war eine produktive Komponistin, Autorin und Aktivistin, deren Werk einen bedeutenden Beitrag zur amerikanischen linken Bewegung leistete. Ihre Musik und Schriften inspirierten Generationen von Aktivisten und ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit hinterließ ein bleibendes Erbe.

Trotz ihrer bedeutenden Beiträge wurde Davis‘ Werk von Historikern und Musikwissenschaftlern weitgehend übersehen. In den letzten Jahren ist jedoch das Interesse an ihrer Arbeit wieder gestiegen, und mehrere ihrer Lieder wurden aufgenommen und neu aufgelegt.

Davis‘ Geschichte erinnert an die vielen Frauen, die eine wichtige Rolle in der amerikanischen linken Bewegung spielten. Ihre Arbeit ist ein wertvoller Beitrag zur Geschichte der amerikanischen Musik und des sozialen Aktivismus.

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