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Worum geht es im 15. Gesang von „Inferno“?

Im 15. Gesang von Dante Alighieris Inferno setzen er und sein Führer Vergil ihren Abstieg in die Hölle fort. Sie erreichen die dritte Runde des siebten Kreises, wo Sodomiten für ihre Sünden bestraft werden.

Die Sodomiten sind gezwungen, endlos durch Flammen zu rennen, die vom Himmel auf sie herabregnen. Dante ist entsetzt über die Szene und fragt Virgil, warum diese Seelen auf diese Weise bestraft werden. Vergil erklärt, dass diese Sünder die natürliche Ordnung verletzt und unnatürliche Handlungen begangen haben und daher unnatürlichen und ewigen Qualen ausgesetzt sind.

Unter den Sodomiten trifft Dante auf Brunetto Latini, seinen ehemaligen Lehrer und Mentor aus Florenz. Brunetto bedankt sich bei Dante für die Erinnerung und bittet ihn um Hilfe beim Tragen seiner Sündenlast. Dante ist tief bewegt und verspricht, seiner Bitte nachzukommen.

Während sie ihre Reise fortsetzen, fragt Dante Virgil nach der Natur der Sodomie und den Gründen, warum sie als so schwere Sünde gilt. Vergil liefert eine theologische und philosophische Erklärung, die sich sowohl auf religiöse Lehren als auch auf antike griechische Philosophien stützt, um die Schwere dieser besonderen Sünde zu veranschaulichen.

Canto 15 endet damit, dass Dante und Virgil das Reich der Sodomiten verlassen und weiter in die Hölle vordringen.

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