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Wie führte American Dream in Death of a Salesman zu seiner eigenen Zerstörung?

In Arthur Millers Stück „Tod eines Handlungsreisenden“ führt Willy Lomans unermüdliches Streben nach dem amerikanischen Traum letztlich zu seiner eigenen Zerstörung. Willys unnachgiebiger Glaube an das Erfolgsversprechen, gepaart mit seiner Unfähigkeit, die Realität und seine persönlichen Grenzen zu akzeptieren, führt ihn auf einen Weg der Selbsttäuschung und letztendlich der Tragödie. Das Streben nach dem amerikanischen Traum trägt auf verschiedene Weise zu Willys Untergang bei:

1. Idealisierung des materiellen Erfolgs: Willys Besessenheit, materiellen Reichtum und Erfolg zu erreichen, hat ihre Wurzeln im kulturellen Ideal des amerikanischen Traums. Für ihn sind materieller Besitz und beruflicher Aufstieg die einzigen Maßstäbe für den Wert einer Person. Dieses ständige Streben nach unerreichbaren Zielen hinterlässt bei ihm ein Gefühl der Unzulänglichkeit und Enttäuschung.

2. Falsches Gefühl der Wichtigkeit: Willys große Erfolgsvision erzeugt ein übertriebenes Selbstwertgefühl. Er glaubt, dass er außergewöhnlich ist und Anerkennung verdient, aber seine tatsächlichen Leistungen bleiben weit hinter seinen Erwartungen zurück. Diese Ungleichheit führt zu einem tiefen Gefühl des Versagens und der Ernüchterung.

3. Unfähigkeit, die Realität zu akzeptieren: Willys Unfähigkeit, der Wahrheit über seine eigenen Grenzen und Fehler ins Auge zu sehen, hindert ihn daran, die notwendigen Anpassungen in seinem Leben vorzunehmen. Er hält hartnäckig an der Illusion seines potenziellen Erfolgs fest, auch wenn immer deutlicher wird, dass dieser nie eintreten wird.

4. Trennung von der Familie: Willys Obsession mit dem amerikanischen Traum hält ihn davon ab, sinnvolle Beziehungen zu seiner Familie aufzubauen. Er vernachlässigt seine Söhne Biff und Happy und versäumt es, ihnen emotionale Unterstützung und Führung zu geben. Diese Trennung isoliert und demoralisiert Willy weiter.

5. Moralischer Kompromiss: Willys verzweifelter Wunsch nach Erfolg führt dazu, dass er moralisch fragwürdige Entscheidungen trifft. Er betreibt zwielichtige Geschäftspraktiken und betrügt seine Frau Linda. Diese Handlungen untergraben sein Selbstwertgefühl und entfremden die Menschen um ihn herum.

6. Wahnvorstellungen und Illusionen: Willys Streben nach dem amerikanischen Traum wird so überwältigend, dass er beginnt, den Bezug zur Realität zu verlieren. Er erlebt lebhafte Halluzinationen und Wahnvorstellungen, die die Grenzen zwischen Wahrheit und Fantasie verwischen und ihn noch mehr von der Welt um ihn herum isolieren.

Letztlich führen Willys unerschütterlicher Glaube an den amerikanischen Traum und seine Unfähigkeit, sich der Wahrheit zu stellen, ihn auf den Weg der Selbstzerstörung. Sein tragisches Ende dient als warnende Geschichte über die Gefahren, die damit einhergehen, zu sehr an unrealistischen Idealen festzuhalten und das eigene Selbstbewusstsein auf der Suche nach externer Bestätigung zu opfern.

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