In „Grass“ Sandburg nutzt das Bild von Gras, um die Widerstandsfähigkeit des Lebens darzustellen. Das Gedicht beginnt mit der Zeile „Haufen Sie die Leichen hoch bei Austerlitz und Waterloo“, die sich auf zwei große Schlachten in den Napoleonischen Kriegen bezieht. Anschließend beschreibt Sandburg, wie das Gras über dem Schlachtfeld wächst, die Leichen bedeckt und dem Land wieder Leben einhaucht. Diese Bilder suggerieren, dass es auch inmitten von Tod und Zerstörung noch Hoffnung auf neues Leben gibt.
In „Anekdote vom Glas“ Stevens verwendet das Bild eines Glases, um die Kraft der Kunst darzustellen, die natürliche Welt zu verändern. Das Gedicht beginnt mit der Zeile „Ich habe ein Glas in Tennessee aufgestellt“, was wie eine einfache Tatsachenfeststellung erscheint. Anschließend beschreibt Stevens jedoch, wie das Glas die Landschaft um es herum verändert. Das Glas wird zum Mittelpunkt der Natur und scheint Ordnung und Schönheit in das Chaos zu bringen. Diese Bildsprache legt nahe, dass Kunst die Macht hat, der Welt einen Sinn zu geben und etwas Neues und Schönes aus dem Alltäglichen zu erschaffen.
Sowohl „Grass“ als auch „Anecdote of the Jar“ sind kraftvolle Gedichte, die natürliche Bilder nutzen, um komplexe Vorstellungen über Leben, Tod und Kunst zu erforschen. Obwohl sich die beiden Gedichte in vielerlei Hinsicht unterscheiden, weisen sie doch einige wichtige Gemeinsamkeiten in ihren Themen und Bildern auf.