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Wer ist Helen Gaskarth?

Helen Margaret Gaskarth AM OBE (2. September 1906 – 17. April 2002) war eine britische Künstlerin, die für ihre Landschafts- und Porträtmalerei sowie für ihre öffentlichen Kunstaufträge bekannt war, insbesondere für die Mosaike im National Theatre in London und die Altarfront in der Pfarrkirche von London St. Endellion, Cornwall.

Geboren in Melbourne, Australien, kam sie als Kleinkind nach England und ließ sich 1912 mit ihren Eltern in Cornwall nieder. Ab ihrem 15. Lebensjahr studierte sie Kunst an der Penzance School of Art und später von 1926 bis 1930 an den Royal Academy Schools.

Gaskarth erhielt zahlreiche Aufträge für öffentliche Kunstwerke, darunter Wandgemälde und Fenster. Mitte der 1950er Jahre fertigte sie für das National Theatre in London große Mosaike mit Darstellungen klassischer griechischer Dramen an. Sie war eine der ersten zeitgenössischen britischen Künstlerinnen, die so große Kunstwerke im alten Mosaikmedium nach traditionellen Methoden fertigstellte.

Gaskarth veranstaltete eine Reihe von Einzelkünstlerausstellungen in den Leicester Galleries in London und stellte mit dem New English Art Club, der Royal Watercolour Society und der Royal Society of Portrait Painters aus. Sie stellte auch im Ausland in Paris, Neuseeland und Australien aus und war Gastkünstlerin an der American Academy in Rom.

Gaskarth war die Schwester des Komponisten John Ireland und malte Auftragsporträts mehrerer Mitglieder der britischen Königsfamilie, darunter Königin Elizabeth II., Königin Elizabeth die Königinmutter, Prinz Philip, Herzog von Edinburgh und Prinzessin Margaret. Sie malte auch Porträts von Schauspielern, darunter Sir John Gielgud, Peggy Ashcroft und Richard Briers.

1948 wurde Gaskarth zum Associate der Royal Academy (ARA) gewählt und 1959 zum Vollmitglied (RA). 1948 wurde sie außerdem zum Mitglied der Royal Society of Portrait Painters gewählt. Später wurde sie Präsidentin der Cornwall Federation of Art Societies und der Newlyn Society of Artists.

Bei den Queen's Birthday Honours 2001 wurde sie zum Officer of the Order of the British Empire (OBE) „für Verdienste um die Kunst in Cornwall“ ernannt.

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