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Warum begann Matthew Hopkins mit der Hexenjagd?

Matthew Hopkins, bekannt als „Witch Finder General“, begann nicht mit der Hexenjagd, sondern nutzte die bereits in England bestehende Angst und das Misstrauen gegenüber Hexen aus. Er wurde 1644 während des Englischen Bürgerkriegs ernannt, einer turbulenten Zeit, in der Menschen nach Sündenböcken und Erklärungen für gesellschaftliche Probleme suchten.

Hier ist, warum Hopkins bei der Hexenjagd erfolgreich war:

* Vorhandene Angst: Der Glaube an Hexerei war damals in Europa weit verbreitet. Die Menschen hatten Angst vor dem Unbekannten und machten die Hexerei für Unglücke wie Krankheiten, Missernten und Stürme verantwortlich.

* Politische Instabilität: Der Bürgerkrieg schuf ein Klima der Angst und Unsicherheit und machte die Menschen anfällig für Vorwürfe und Paranoia.

* Persönlicher Gewinn: Hopkins sah eine Chance für persönlichen Gewinn und Macht. Er wurde von der parlamentarischen Regierung ernannt und profitierte von den Beschlagnahmungen des Eigentums angeklagter Hexen.

* "Hexerei-Tests": Hopkins entwickelte eine Reihe von „Tests“, um Hexen zu identifizieren, die unsinnig und oft grausam waren. Diese „Tests“ wurden eingesetzt, um unschuldige Menschen einzuschüchtern und ihnen Geständnisse abzupressen.

* Öffentliche Unterstützung: Obwohl Hopkins' Methoden brutal waren, erhielt er Unterstützung von einigen Teilen der Bevölkerung. Viele Menschen glaubten wirklich an Hexerei und waren bestrebt, Hexen zu identifizieren und zu bestrafen.

Während über die genauen Beweggründe hinter Hopkins' Handeln diskutiert wird, ist klar, dass er von einer Kombination aus Ehrgeiz, Opportunismus und dem bereits bestehenden sozialen und politischen Umfeld der damaligen Zeit angetrieben wurde. Seine Taten waren jedoch letztendlich von Aberglauben und Angst geprägt und führten zum Tod unzähliger unschuldiger Menschen.

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