Anstatt sich auf groß angelegte Schlachten einzulassen, griffen Marion und seine Männer, bekannt als „Marions Brigade“, britische Außenposten, Versorgungslinien und Patrouillen an, störten deren Operationen und belästigten sie ständig. Diese Taktik erwies sich in South Carolina als äußerst effektiv, wo die Briten auf erheblichen Widerstand stießen.
Hier sind einige Beispiele für Marions Taktiken und bemerkenswerte Engagements:
* Überfälle auf britische Außenposten: Er griff wiederholt kleine britische Garnisonen an und zwang sie oft zur Evakuierung oder Kapitulation.
* Hinterhalte und Scharmützel: Marions Männer würden britische Patrouillen und Versorgungskolonnen überfallen, Verluste verursachen und Vorräte beschlagnahmen.
* Unterbrechung der britischen Kommunikation: Er fing Nachrichten ab, störte ihre Kommunikation und hinderte sie daran, ihre Truppen effektiv zu verstärken.
* Belästigung britischer Versorgungsleitungen: Marions Brigade würde britische Versorgungskonvois überfallen, deren Logistik stören und ihre Fähigkeit, ihre Streitkräfte aufrechtzuerhalten, beeinträchtigen.
* Die Schlacht von Eutaw Springs (8. September 1781): Obwohl es sich nicht um ein direktes Gefecht handelte, spielten Marions Männer eine Rolle bei der Unterstützung der Streitkräfte von General Nathanael Greene in dieser bedeutenden Schlacht.
Während Marion nicht an großen Schlachten teilnahm, trug seine ständige Belästigung und Störung der britischen Streitkräfte erheblich zum amerikanischen Sieg in South Carolina bei. Seine Taktik und Führung inspirierten die amerikanischen Streitkräfte und demoralisierten die Briten, was ihm den Spitznamen „Sumpffuchs“ einbrachte und seinen Platz als legendäre Figur in der amerikanischen Geschichte festigte.