1. Frühzeitige Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit: Burns wuchs in einer Familie auf, die sich aktiv an Bewegungen für soziale Gerechtigkeit beteiligte, darunter der Abstinenzbewegung und der Anti-Sklaverei-Bewegung. Dies weckte in ihr einen starken Glauben an Gleichberechtigung und die Wichtigkeit, sich für Veränderungen einzusetzen.
2. Ungleichheit erleben: Während ihres Studiums am Vassar College beobachtete Burns aus erster Hand die Einschränkungen, denen Frauen, insbesondere im Bildungsbereich, ausgesetzt sind. Dies weckte ihre Leidenschaft für Frauenrechte.
3. Persönliche Erfahrungen: Burns‘ eigene Erfahrungen mit Diskriminierung als Frau, einschließlich der Verweigerung von Chancen aufgrund ihres Geschlechts, festigten ihr Engagement für die Wahlrechtsbewegung.
4. Der Einfluss von Alice Paul: Burns lernte Alice Paul während seines Studiums in England kennen und sie wurden schnell Freunde und Mitarbeiter. Pauls radikale Herangehensweise an den Aktivismus und ihr Glaube an die Kraft direkter Aktion hatten großen Einfluss auf Burns.
5. Erkennen der Notwendigkeit einer Veränderung: Burns erkannte, dass Frauen eine Stimme bei der Gestaltung ihres eigenen Lebens und ihrer Gesellschaft haben müssen. Sie glaubte, dass die Gewährung des Wahlrechts für Frauen von entscheidender Bedeutung für die Verwirklichung echter Gleichheit und Gerechtigkeit sei.
6. Glaube an die Fähigkeiten von Frauen: Burns vertraute auf die Fähigkeiten von Frauen und glaubte, dass sie genauso fähig seien wie Männer, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Sie argumentierte, dass die Verweigerung des Wahlrechts für Frauen ihr Potenzial einschränkte und die Gesellschaft ihres Talents und ihrer Weisheit beraubte.
7. Inspiriert von anderen Bewegungen: Burns ließ sich von anderen sozialen Bewegungen inspirieren, die für Gleichberechtigung kämpften, etwa der Arbeiterbewegung und der Bürgerrechtsbewegung. Sie glaubte, dass die Wahlrechtsbewegung ein wesentlicher Bestandteil eines umfassenderen Kampfes für soziale Gerechtigkeit sei.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Lucy Burns aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen mit Ungleichheit, ihres Glaubens an die Fähigkeiten von Frauen und ihres Engagements für den Kampf für soziale Gerechtigkeit zur Suffragistin wurde. Sie war eine engagierte und leidenschaftliche Verfechterin der Frauenrechte und spielte eine entscheidende Rolle im Kampf für das Frauenwahlrecht.