Beweise für einen Mangel an religiösem Glauben:
* Holmes' wissenschaftlicher Ansatz: Er wird als überzeugter Anhänger von Logik und Vernunft dargestellt, der oft alles ablehnt, was er nicht wissenschaftlich erklären kann.
* Mangel an religiösen Bezügen: Religion wird in den Geschichten nur sehr selten erwähnt, und wenn, dann eher beiläufig oder abweisend.
* Holmes‘ Skepsis: Er ist für seine Skepsis bekannt und stellt häufig akzeptierte Wahrheiten in Frage, was auf einen Mangel an Vertrauen in traditionelle religiöse Überzeugungen hindeuten könnte.
Es gibt jedoch einige mögliche Hinweise, die auf etwas anderes hinweisen könnten:
* Holmes' Moral: Obwohl er kein gläubiger religiöser Mensch ist, zeigt er doch einen ausgeprägten Sinn für Moral und Gerechtigkeit.
* Holmes‘ Respekt vor der Tradition: Es gibt Fälle, in denen er Respekt vor der Tradition zeigt, was als tiefer Respekt vor religiösen Bräuchen interpretiert werden könnte.
Schlussfolgerung:
Basierend auf den verfügbaren Beweisen ist es wahrscheinlich, dass Sherlock Holmes kein praktizierendes Mitglied einer organisierten Religion war , aber er war auch nicht unbedingt ein Atheist. Es ist wahrscheinlicher, dass er ein Deist oder Agnostiker war – jemand, der an eine höhere Macht glaubt, ohne sich an ein bestimmtes religiöses Dogma zu halten.
Letztendlich bleiben Holmes‘ religiöse Überzeugungen der Interpretation durch den Leser überlassen, was seinem komplexen und faszinierenden Charakter eine weitere Ebene des Mysteriums verleiht.