Am plötzlichen Nachmittag ein Büro,
Ein Mann steht, dreht sich um,
Bevor er auf dem Bürgersteig aufschlägt.
Er geht in den Raum in der Luft
Ein abrupter Abschied.
Draußen fahren Autos vorbei, einige Leute drehen sich um
Nach oben schauen, als ob es da wäre
Da ist etwas Seltsames zu finden
Über ihren Köpfen, hinter ihren Fenstern.
Aber wenn sie nichts sehen, was sie wollen,
Sie kehren um und lassen den Mann in Ruhe
Denn ein Mann kann in den Tod stürzen
Wie ein einfacher Stein, einfach
So.
Niemand erinnert sich jetzt an sein Gesicht, sein Zuhause,
Seine Liebe, sein Geld. Nur noch das Gebäude
Zittert, als ich mich an den Absturz erinnere
Von einem Körper, der auf Beton aufschlug, sein letzter
Lebewohl.
Erklärung:
Das Gedicht „Ein Mann stürzt in den Tod“ von Cirilo Bautista handelt von einem Mann, der Selbstmord begeht, indem er von einem hohen Gebäude springt. Das Gedicht konzentriert sich auf die letzten Momente des Mannes und die Reaktionen derjenigen, die seinen Tod miterleben.
Das Gedicht beginnt damit, dass der Mann in einem Büro steht und sich umdreht, bevor er springt. Diese plötzliche Handlung wird durch die Verwendung des Wortes „abrupt“ unterstrichen, um seinen Abschied vom Raum zu beschreiben.
Die nächste Strophe beschreibt die Reaktionen von Menschen außerhalb des Gebäudes, die den Sturz des Mannes miterleben. Manche Leute drehen sich um, um nach oben zu schauen, aber wenn sie nichts Ungewöhnliches sehen, wenden sie sich schnell ab und vergessen den Vorfall. Diese Gleichgültigkeit wird durch die Zeile „Sie lassen den Mann in Ruhe“ unterstrichen.
Die letzte Strophe betont die Anonymität des Mannes, der Selbstmord begangen hat. Niemand erinnert sich an sein Gesicht, sein Zuhause, seine Liebe oder sein Geld. Das Einzige, was übrig bleibt, ist das Gebäude, das unter der Wucht seines Sturzes zittert.
Das Gedicht endet mit der Zeile „sein letzter Abschied“, was darauf hindeutet, dass der Tod des Mannes ein vorsätzlicher Selbstmordakt war. Auch der Titel des Gedichts, „Ein Mann fällt in den Tod“, unterstreicht diese Idee der Intentionalität.
Insgesamt ist das Gedicht „Ein Mann fällt in den Tod“ eine kraftvolle und bewegende Meditation über die Themen Tod, Selbstmord und die Gleichgültigkeit der Gesellschaft.