Hier ist eine weitere Erklärung des Gedichts:
Transformation und Identität:Der Plattfisch, der ursprünglich als „ein Nichts, Flunder“ beschrieben wurde, repräsentiert das Gefühl der Bedeutungslosigkeit und des Mangels an Unterscheidungskraft des Sprechers. Durch die Verwandlung in einen fliegenden Fisch durchläuft der Plattfisch eine bemerkenswerte Veränderung und erlangt die Fähigkeit, aufzusteigen und seinem alltäglichen Dasein zu entfliehen. Diese Transformation symbolisiert den Wunsch des Sprechers nach persönlichem Wachstum, Selbstverwirklichung und einer tiefgreifenden Veränderung seiner Identität.
Sinnlosigkeit des idealen Strebens:Während die Verwandlung des Plattfischs in einen fliegenden Fisch berauschend erscheint, wird der Sprecher allmählich desillusioniert. Er erkennt, dass das Streben nach Größe möglicherweise keine dauerhafte Erfüllung bringt. Der Fisch kann fliegen, muss aber trotzdem „abtauchen“ und ins Meer zurückkehren. Das Gedicht legt nahe, dass menschliche Versuche, Größe zu erreichen, oft zu Enttäuschungen führen, wenn Erwartungen mit der Realität kollidieren.
Gesellschaftskommentar:Tates Gedicht enthält auch Elemente eines Gesellschaftskommentars. Er kritisiert die Tendenz der Gesellschaft, bestimmte Personen für ihre Leistungen zu würdigen und zu loben, während sie den Wert und die Beiträge anderer vernachlässigt. Der Redner denkt über den „Applaus der Menge“ nach, der die Vorführung des fliegenden Fisches begleitet, aber diese Bewunderung erweist sich als flüchtig. Die letzten Zeilen „Was tun mit einem Helden/nachdem der Applaus vorbei ist“ unterstreichen die Vergänglichkeit von Ruhm und sozialer Anerkennung.
Einsamkeit und Isolation:Im gesamten Gedicht herrscht ein Gefühl der Einsamkeit und Isolation. Der Sprecher scheint sich selbst als Außenseiter zu betrachten, der nicht in der Lage ist, sich vollständig mit anderen zu verbinden. Er beobachtet den „Applaus der Menge“ aus der Ferne und fühlt sich von den Lobeshymnen, die dem fliegenden Fisch zuteil werden, losgelöst. Diese emotionale Distanz deutet auf eine Sehnsucht nach Zugehörigkeit hin, aber auch auf den Kampf, diese inmitten der sich verändernden Werte und Erwartungen der Gesellschaft zu finden.
„Flattered Flying Fish“ ist ein zum Nachdenken anregendes Gedicht, das sich mit der Komplexität menschlicher Bestrebungen, dem Zusammenspiel von gesellschaftlichem Druck und individuellen Wünschen sowie der differenzierten Beziehung zwischen Anerkennung und Erfüllung befasst. Tates Erkundung dieser Themen durch die Linse eines sich verändernden Plattfisches bietet den Lesern eine einzigartige und introspektive Perspektive auf die Selbstfindung und das Streben nach Sinn.