Stadtlandschaft: Ezekiels Poesie ist tief in der Stadtlandschaft Mumbais verwurzelt. Er porträtiert das Stadtbild der Stadt, ihre Slums, ihre überfüllten Straßen und ihre verschiedenen sozialen und kulturellen Aspekte mit lebendigen Bildern und Details. Gedichte wie „Night of the Scorpion“, „The Railway Clerk“ und „Background, Casually“ sind Beispiele für seine Erkundung des städtischen Lebens.
Soziale Probleme: Ezekiels Gedichte thematisieren verschiedene soziale Probleme, die im städtischen Indien vorherrschen, darunter Armut, Ungleichheit, Entfremdung und die Suche nach Identität. Er wirft Licht auf die Kämpfe und Hoffnungen der einfachen Menschen, die in der Stadt leben, und bietet Einblicke in ihr Leben und die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen. Gedichte wie „Enterprise“, „The Untouchables“ und „Poet, Läufer, Void“ thematisieren diese sozialen Anliegen.
Modernität und Wandel: Ezekiels Poesie fängt die Auswirkungen der Moderne und der raschen Urbanisierung auf den Einzelnen und die Gesellschaft in einem sich verändernden Indien ein. Er erforscht die Spannungen zwischen Tradition und Moderne, den Verlust kultureller Werte und den Einfluss der westlichen Kultur auf die indische Gesellschaft. Gedichte wie „The Patriot“, „Goodbye Party for Miss Pushpa T.S.“ und „In India“ befassen sich mit diesen Themen.
Identität und Vertreibung: Ezekiels Gedichte beschäftigen sich auch mit den Themen Identität und Vertreibung, insbesondere im Kontext des Lebens in einer kosmopolitischen Stadt wie Mumbai. Die Charaktere in seinen Gedichten empfinden oft ein Gefühl der Entwurzelung und Entfremdung und kämpfen mit ihrem Platz in der Gesellschaft. Gedichte wie „Island“, „The Visitor“ und „A Morning Walk“ erforschen diese Aspekte des Stadtlebens.
Kulturelle Vielfalt: Mumbai ist für seine kulturelle Vielfalt bekannt und Ezekiel zelebriert diesen Aspekt in seinen Gedichten. Er integriert Elemente aus verschiedenen Sprachen, Religionen und kulturellen Traditionen und spiegelt so den lebendigen und kosmopolitischen Charakter der Stadt wider. Gedichte wie „Poet in the City“, „The Old Playhouse“ und „In Praise of Handwriting“ zeigen seine Begeisterung für kulturelle Vielfalt.
Mit seinen Gedichten fängt Nissim Ezekiel die Essenz des modernen urbanen Indiens ein, indem er relevante soziale und kulturelle Themen anspricht und gleichzeitig über die Komplexität und Widersprüche des Stadtlebens nachdenkt. Seine Fähigkeit, das Stadtbild und das Leben seiner Bewohner ehrlich und tiefgründig darzustellen, brachte ihm den Ruf des „Dichters der Stadt“ ein.