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Wie fühlte sich Tituba, als ihr der Hexentiegel vorgeworfen wurde?

In dem Stück „The Crucible“ von Arthur Miller ist Tituba eine Figur, die während der Hexenprozesse in Salem der Hexerei beschuldigt wird. Tituba zögert zunächst, irgendeine Beteiligung an Hexerei zu gestehen. Sie ist sich der gefährlichen Situation und der möglichen Konsequenzen bewusst, die es mit sich bringt, als Hexe abgestempelt zu werden. Als jedoch der Druck zunimmt und sie Drohungen seitens der Behörden und der Gemeinschaft ausgesetzt ist, gesteht Tituba schließlich, Hexerei praktiziert zu haben.

Ihr Geständnis wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Erstens ist Tituba aufgrund ihres Status als Sklavin und Außenseiterin in der puritanischen Gemeinschaft verwundbar. Sie lässt sich leicht manipulieren und zu falschen Aussagen zwingen. Darüber hinaus spielen Titubas Angst vor Bestrafung und der Wunsch, sich selbst vor Schaden zu bewahren, eine wichtige Rolle bei ihrer Entscheidung, ein Geständnis abzulegen.

Es ist wichtig anzumerken, dass Titubas Geständnis nicht ausschließlich auf ihren eigenen Überzeugungen oder Handlungen beruht. Sie wird zum Sündenbock für die anderen Angeklagten und die zugrunde liegenden Ängste und Spannungen innerhalb der Gemeinschaft. Mit dem Geständnis hofft Tituba, sich selbst zu schützen und möglicherweise andere zu entlasten, die ebenfalls mit Vorwürfen konfrontiert sind.

Im Verlauf des Stücks entwickelt sich Titubas Charakter weiter. Sie verwandelt sich von einer ängstlichen und unterwürfigen Person in eine selbstbewusstere und trotzigere Figur. Sie beginnt, die Autorität des Gerichts und die Rechtmäßigkeit seines Handelns in Frage zu stellen. Titubas Reise spiegelt die umfassenderen Themen Macht, Manipulation und die Fehler der menschlichen Natur wider, die in „The Crucible“ untersucht werden.

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