Hier ist eine Zusammenfassung des Gedichts:
1. Das Gedicht beginnt mit dem Bild eines „bitteren Obstbaums“, dessen Früchte „zu bitter zum Schlucken“ sind. Dies bestimmt sofort den Ton der Bitterkeit und Desillusionierung, der sich durch das gesamte Gedicht zieht.
2. Anschließend stellt Levertov eine Reihe rhetorischer Fragen zum Ursprung des Baumes und zur Natur seiner Früchte. Sie fragt sich, ob die Bitterkeit der Frucht auf den Boden zurückzuführen ist, in dem der Baum wächst, oder ob sie auf den „Wind, der darüber weht“ zurückzuführen ist.
3. Der Dichter stellt dann einen expliziten Zusammenhang zwischen der Bitterkeit der Frucht und den Auswirkungen des Krieges her. Sie schlägt vor, dass der Baum „ein Symbol aller Bitterkeit der Welt“ sei und dass seine Frucht „bitter wegen all des Leids und Schmerzes“ sei.
4. Levertov beschreibt weiter die Art und Weise, wie sich der Krieg auf die Menschen in Vietnam ausgewirkt hat. Sie spricht von „Kindern ohne Augen“ und „Frauen, die um ihre toten Söhne weinen“. Sie beschreibt auch die Zerstörung von Häusern und die Vertreibung von Familien.
5. In den letzten Zeilen des Gedichts fragt Levertov, was getan werden kann, um die durch den Krieg verursachte Bitterkeit und das Leid zu stoppen. Sie schlägt vor, dass wir „neue Bäume pflanzen“ und „neue Samen säen“ müssen, räumt aber auch ein, dass dies nicht einfach sein wird.
Insgesamt ist „Bitter Fruit Tree“ eine eindringliche Anklage gegen den Vietnamkrieg und erinnert an die verheerenden Folgen des Krieges für unschuldige Zivilisten.