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Worum geht es in dem Gedicht „My Face“ von Brenda Serotte?

In ihrem Gedicht „My Face“ untersucht Brenda Serotte Themen wie Identität, Vertreibung und die Suche nach Anerkennung in unterdrückerischen gesellschaftspolitischen Systemen. Die Rednerin konfrontiert ihre marginalisierte Identität als schwarze Frau in einer Gesellschaft, die von Rassendiskriminierung und weißen Privilegien geprägt ist.

1. Verschiebung :Das Gedicht beginnt mit der Zeile „Mein Gesicht ist eine Karte der Abwesenheiten“, was auf ein fragmentiertes und disloziertes Selbstgefühl hindeutet. Die Identität der Sprecherin ist nicht zentriert oder vollständig ausgebildet, sondern vielmehr ein Produkt der Räume und Erfahrungen, von denen sie ausgeschlossen ist.

2. Identitätsverlust :Serotte verwendet Bilder im Zusammenhang mit der Löschung, wie etwa „unbeleuchtete Räume“, „Schatten“ und „unsichtbare Räume“, um darzustellen, wie die Identität des Sprechers verschleiert und geleugnet wurde. Die Verwendung des Pronomens „it“ zur Beschreibung ihres Gesichts verstärkt das Gefühl der Distanziertheit noch weiter.

3. Unsichtbare Geschichten :Das Gedicht beleuchtet auch die Auslöschung der kollektiven Geschichte und Erfahrung, mit der marginalisierte Gemeinschaften konfrontiert sind. Serotte schreibt:„Ich bin namenlos und verloren durch Jahrhunderte gegangen“ und hebt die Anonymität und historische Vernachlässigung hervor, die schwarze Menschen unter Unterdrückungssystemen erfahren.

4. Anerkennung suchen :Trotz der Hindernisse und des marginalisierten Status äußert der Redner den Wunsch nach Anerkennung und Bestätigung. Sie sehnt sich nach einem Raum, in dem ihre Anwesenheit anerkannt und ihre wahre Identität offenbart wird.

5. Empowerment durch Solidarität :Das Gedicht endet hoffnungsvoll mit der Zeile:„Du kennst dieses Gesicht als dein eigenes.“ Dies deutet auf ein Potenzial für Einheit und Identifikation zwischen dem Sprecher und anderen hin, die ähnliche Erfahrungen der Entfremdung und Marginalisierung teilen.

Insgesamt fängt „My Face“ die Komplexität der Aushandlung persönlicher und kollektiver Identität angesichts der Unterdrückung ein. Serottes eindrucksvolle Bilder und emotionale Sprache verdeutlichen den Kampf der Sprecherin, ihre Existenz zu behaupten und in einer Gesellschaft anerkannt zu werden, die versucht, ihre Identität auszulöschen.

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