In dem Gedicht werden die Drahtzieher als Individuen mit Pflichtbewusstsein und Widerstandsfähigkeit dargestellt, die trotz ihrer Verletzlichkeit unermüdlich arbeiten. Sassoons Verwendung von Metaphern und Gleichnissen, wie etwa der Vergleich der Drähte mit „Adern“, unterstreicht die Bedeutung ihrer Arbeit für die Aufrechterhaltung der Kommunikation auf dem Schlachtfeld. Das Gedicht weckt Mitgefühl für die Bemühungen der Soldaten und betont ihren wertvollen Beitrag zu den Kriegsanstrengungen.
„Wirers“ fängt den physischen und emotionalen Tribut des Krieges ein und enthüllt die Opfer derer, deren Rolle oft unbemerkt bleibt. Das Gedicht ist eine ergreifende Hommage an die Widerstandsfähigkeit der Soldaten und eine Reflexion über die menschlichen Kosten von Konflikten.
Hier ist eine detailliertere Analyse der Themen und Bilder im Gedicht:
Thema Pflicht und Opfer:
Das Gedicht schildert die Drahtzieher als Individuen, die sich trotz der damit verbundenen Risiken ihrer Pflicht verpflichtet fühlen. Sie halten unter schwierigen Umständen durch und sind bereit, ihr eigenes Leben zu opfern, um die Kommunikation aufrechtzuerhalten und die Kriegsanstrengungen zu unterstützen.
Bilder des Kampfes:
Sassoon verwendet anschauliche Bilder, um die Herausforderungen darzustellen, denen sich die Drahtzieher gegenübersehen. Er beschreibt die Landschaft als „grässlichen Saft“, die Drähte als „Stacheldraht“ und die Kugeln als „Hornissen“. Diese Bilder vermitteln die Intensität des Kampfes und die ständige Gefährdung der Soldaten.
Kontrast von Leben und Tod:
Das Gedicht kontrastiert die Zerbrechlichkeit des Lebens mit der Unbarmherzigkeit des Krieges. Sassoon stellt Natur- und Schönheitsbilder wie „die grünen Ebenen“ der brutalen Realität des plötzlichen Todes und der durch den Konflikt verursachten Zerstörung gegenüber.
Kameradschaftsgefühl:
Trotz der harten Bedingungen vermittelt das Gedicht ein Gefühl der Kameradschaft unter den Soldaten. Sie arbeiten zusammen, unterstützen sich gegenseitig und ertragen als Kollektiv die Härten des Krieges.
„Wirers“ ist eine kraftvolle und bewegende Darstellung der Erfahrungen und Kämpfe der Soldaten, die während des Ersten Weltkriegs an der Reparatur von Kommunikationsleitungen beteiligt waren. Es kombiniert Bilder, Metaphern und Themen, um ein Gefühl für die Schrecken des Krieges und den Mut der Einberufenen zu vermitteln dienen.