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Welchen Ton hat William Carlos Gedicht „Smell“?

Im Gedicht „Smell“ von William Carlos Williams ist der vorherrschende Ton eine ruhige Beobachtung und einfache Wertschätzung der Sinneserfahrung. Das Gedicht dreht sich um den Sinneseindruck eines „schwarzen süßen Tieres“, das einen bestimmten Geruch verströmt. Der Ton ist beschreibend und vermittelt ein Gefühl sanfter Intimität und Unmittelbarkeit.

- Das Gedicht beginnt mit der Zeile „Der Geruch davon – von Hyazinthen“, die eine direkte und schlichte Verbindung zwischen dem Geruch des Tieres und dem Duft der Hyazinthen herstellt. Dieser Vergleich ist weder ausführlich noch sehr metaphorisch; es deutet lediglich auf eine Ähnlichkeit zwischen den beiden Düften hin.

- Das Gedicht geht weiter mit spezifischen Details über das Fell des Tieres und seine Bewegungen. Williams wählt eine klare Sprache, um das „nasse Fell“ des Tieres und seine Aktionen, „sein Gesicht zu reiben“ und „über den Rasen rennen“, zu beschreiben.

- Der Sprecher behält ein Gefühl der Distanziertheit bei, aber auch ein subtiles Gefühl des Staunens über die Anwesenheit des Tieres. Der Ton bleibt konsistent und konzentriert sich auf die Sinneserfahrung und die Handlungen des Tieres, ohne sich in komplexe Emotionen oder tiefe Interpretationen zu vertiefen.

- Williams schließt das Gedicht mit der einfachen Aussage ab:„Ich kann nicht sagen, woher der Geruch kommt.“ Dieses Eingeständnis der Unsicherheit unterstreicht die Beobachtungsbasis des Gedichts und nicht die intellektuelle Analyse oder emotionale Intensität.

Insgesamt vermittelt „Smell“ den Ton einer gemächlichen Wahrnehmung, eines unprätentiösen Genusses einer Sinneserfahrung und eines Respekts für die einfachen Momente des Lebens.

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