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Warum wird im Gedicht „Alle Welten“ ein Mensch mit einer Schnecke verglichen?

In dem Gedicht „Die ganze Welt ist eine Bühne“ von William Shakespeare wird der Mensch aufgrund seines Lebenswegs mit einer Schnecke verglichen. So wie sich eine Schnecke langsam und bewusst bewegt und ihr Zuhause auf dem Rücken trägt, so bewegt sich auch der Mensch durch die Phasen des Lebens und trägt die Lasten und Verantwortungen, die jede Phase mit sich bringt.

Der Vergleich mit einer Schnecke verdeutlicht auch, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. So wie eine Schnecke Tag für Tag den gleichen Weg geht, so verstrickt sich auch der Mensch oft in Routinen und Verhaltensmuster. Dies kann zu einem Gefühl der Stagnation und des mangelnden Fortschritts führen, weshalb Shakespeare den Menschen auch mit einem Schauspieler vergleicht, der im Laufe seines Lebens verschiedene Rollen spielt.

Der Vergleich mit einer Schnecke erinnert auch daran, dass der Mensch ein sterbliches Geschöpf ist. So wie eine Schnecke irgendwann das Ende ihrer Reise erreicht, wird auch der Mensch irgendwann das Ende seines Lebens erreichen. Das ist ein ernüchternder Gedanke, kann aber auch eine Quelle der Inspiration sein, denn er erinnert uns daran, das Beste aus unserer Zeit auf der Erde zu machen und unser Leben in vollen Zügen zu genießen.

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