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Was bedeutet die urige Ehre im Gedicht von Andrew an seine schüchterne Geliebte?

Der Ausdruck „urige Ehre“ in Andrew Marvells Gedicht „To His Coy Mistress“ bezieht sich auf die Keuschheit oder Bescheidenheit der Frau. Der Redner versucht, sie davon zu überzeugen, seinen Annäherungsversuchen nachzugeben, und argumentiert, dass ihre Ehre „urig“ sei, weil sie altmodisch und überholt sei. Er sagt, dass sie sich nicht so sehr darum kümmern sollte, ihre Ehre zu retten, denn die Zeit sei vergänglich und das Leben kurz.

Hier ist die entsprechende Passage aus dem Gedicht:

> Aber in meinem Rücken höre ich immer

> Der geflügelte Streitwagen der Zeit eilt näher;

> Und da drüben liegen alle vor uns

> Wüsten von unendlicher Ewigkeit.

> Deine Schönheit wird nicht mehr gefunden werden;

> Auch in deinem Marmorgewölbe soll es nicht ertönen

> Mein hallendes Lied; Dann werden es die Würmer versuchen

> Diese lange bewahrte Jungfräulichkeit,

> Und deine urige Ehre zerfällt zu Staub,

> Und in Asche all meine Lust:

Der Redner sagt, dass die Ehre der Frau irgendwann verloren gehen wird, ob sie ihm nachgibt oder nicht. Deshalb sollte sie nicht so zurückhaltend sein, die Freuden des Lebens zu genießen, solange sie kann.

Der Ausdruck „urige Ehre“ ist auch deshalb bedeutsam, weil er andeutet, dass die Frau nicht die Einzige ist, der es um Ehre geht. Der Redner ist sich auch der Bedeutung von Ehre bewusst, glaubt jedoch, dass sie nicht so wichtig ist wie Liebe. Er ist bereit, seine eigene Ehre zu riskieren, um mit der Frau zusammen zu sein, die er liebt.

Die Spannung zwischen Liebe und Ehre ist ein häufiges Thema in der Literatur. In „To His Coy Mistress“ untersucht Marvell diese Spannung auf besonders differenzierte und eloquente Weise. Das Gedicht ist eine eindringliche Anklage gegen die gesellschaftlichen Konventionen, die Menschen davon abhalten können, nach wahrem Glück zu streben.

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