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Was meint Shakespeare mit dem Wort „Waxen“?

In Shakespeares Stücken hat das Wort „Wachs“ hauptsächlich zwei Bedeutungen:

1. Aus Wachs:

- Waxen bezieht sich auf etwas, das aus Wachs geformt oder hergestellt ist, einer biegsamen Substanz, die von Honigbienen hergestellt wird. Hier einige Beispiele aus Shakespeares Werken:

- „Dieser Edelstein...

Mehr wert als Perlen Indiens, reicher an Wert

Als alles Gold von Ophir. Sehen Sie, sehen Sie, wie er

Stellt das Wachsmodell unserer Königin dar!“

(Richard II., Akt III, Szene II)

- „O schlaue Hexerei, jetzt zeigst du deine Macht!“

Ich werde dich in seinem wächsernen Grab begraben.

Und du sollst mein Himmel sein. Mein Bett soll sein

Ein Grab, um dein wächsernes Grab zu bedecken.

(Romeo und Julia, Akt I, Szene II)

2. Wachsartig oder wachsartig:

- Waxen kann auch die Qualität oder Eigenschaft von etwas beschreiben, das Wachs ähnelt, beispielsweise seine Textur, Farbe oder Formbarkeit.

- „Mein Herz wird platzen, und wenn ich schweige,

Ich sterbe. Du, Cressid, von meiner Seele geliebt,

Ich werde anschreiben. Siehe, siehe, ich werde mein Herz vorher senden;

Diese Hand hat mehr geschrieben, doch ich bleibe immer noch wächsern,

Weiches, schmelzendes Wachs

(Troilus und Cressida, Akt III, Szene II)

- "Die Uhrzeit?

Dasselbe, mein Herr, ich sehe hier bei Tageslicht den zunehmenden Mond

blass."

(Der Sturm, Akt II, Szene I)

Zusätzlich zu diesen primären Bedeutungen kann Wachs auch poetisch verwendet werden, um Flüchtigkeit, Zerbrechlichkeit oder Vergänglichkeit auszudrücken, so wie Wachs leicht geformt, geschmolzen oder verändert werden kann. Letztendlich liefert der Kontext von Shakespeares Stücken weitere Hinweise auf die spezifische Absicht und Bedeutungsnuance des Wortes „Wachs“ in jedem Fall.

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