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Was ist das Gedicht „Fence“ von Lenrie Peters?

Titel:Zaun

Von:Lenrie Peters

Dieses Gedicht mit dem Titel „Zaun“ von Lenrie Peters untersucht die trennende Natur von Zäunen und Mauern und geht dabei auf die Komplexität ein, die sie mit sich bringen, sowie auf die Konsequenzen ihrer Existenz.

Vers 1:

Sie rennen wie Schlangen

Durch die Stadt meines Lebens,

Diese Betonzäune,

Diese Stacheldrahtzäune,

Teilen, schneiden,

Trennen, isolieren,

Einsperren, Würgen,

Zerstörend.

Analyse:

– Das Gedicht beginnt mit einer starken visuellen Darstellung von Zäunen, die mit Schlangen verglichen werden und sich durch die städtische Landschaft des Lebens des Sprechers schlängeln.

- Die Verwendung von Wörtern wie „zerschneiden“, „trennen“ und „isolieren“ unterstreicht die schädlichen Auswirkungen dieser Zäune auf die Stadt und ihre Bewohner.

Vers 2:

Zäune zwischen Nachbarn,

Zäune zwischen Freunden,

Zäune zwischen Vater und Sohn,

Zäune zwischen Mutter und Tochter,

Zäune zwischen Liebenden,

Zäune zwischen Mann und Frau.

Analyse:

– Dieser Vers verlagert den Fokus auf die persönlichen und intimen Räume und hebt hervor, wie Zäune selbst die engsten menschlichen Beziehungen stören können.

- Durch die Bezugnahme auf verschiedene Familiendynamiken und intime Verbindungen unterstreicht das Gedicht die allgegenwärtige und destruktive Natur von Spaltungen.

Vers 3:

Hinter diesen Zäunen

Das Leben verkümmert,

Die Liebe verkümmert,

Die Hoffnung verkümmert,

Träume verwelken,

Der menschliche Geist verkümmert.

Analyse:

- Die Metapher des Absterbens verdeutlicht die negativen Folgen dieser Barrieren und stellt einen allmählichen Verfall und Verlust der Vitalität dar.

- Es deutet darauf hin, dass das Vorhandensein von Zäunen nicht nur das Wachstum behindert, sondern auch die Essenz des Lebens und des menschlichen Potenzials erstickt.

Vers 4:

Oh, diese Zäune,

Diese Barrieren,

Diese Wände,

Sie sind der Feind des Lebens,

Sie sind der Feind der Liebe,

Sie sind der Feind der Hoffnung,

Sie sind der Feind der Träume,

Sie sind der Feind des menschlichen Geistes.

Analyse:

- In diesem Vers prangert der Sprecher Zäune und Mauern scharf als Gegner der grundlegenden Elemente der menschlichen Existenz an und bezeichnet sie direkt als Feinde.

- Die Wiederholung des Satzes „Sie sind der Feind“ unterstreicht den intensiven Widerstand gegen diese physischen und metaphorischen Hindernisse.

Vers 5:

Lasst uns sie niederreißen,

Lasst uns sie aufschlüsseln,

Lasst uns sie vernichten,

Lasst uns sie entfernen,

Lasst uns sie auslöschen,

Lasst uns sie löschen,

Lasst uns sie vernichten,

Und lass die Freiheit herrschen!

Analyse:

- Der letzte Vers vermittelt ein Gefühl der Dringlichkeit und fordert die Entfernung und Beseitigung dieser Zäune.

- Die Verwendung von nachdrücklichen Verben wie „reißen“, „zusammenbrechen“ und „zerstören“ unterstreicht die Entschlossenheit des Sprechers, diese Barrieren abzubauen und die Freiheit zurückzugewinnen.

- Das Gedicht endet mit einem kraftvollen Bekenntnis zur Befreiung und bietet Hoffnung auf eine Zukunft ohne diese bedrückenden Spaltungen.

Insgesamt ist „Fence“ von Lenrie Peters eine ergreifende Kritik an den schädlichen Folgen physischer und metaphorischer Barrieren innerhalb der Gesellschaft und fordert die Leser auf, über die negativen Auswirkungen nachzudenken, die sie auf das menschliche Leben und die Beziehungen haben. Durch lebendige Bilder und starke Überzeugungen fordert das Gedicht die Beseitigung dieser Spaltungen zugunsten einer geeinteren und harmonischeren Gesellschaft.

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