Analyse:
Das Gedicht beginnt damit, dass der Sprecher ein tiefes Gefühl der Angst zum Ausdruck bringt:„Meine Tränen fallen unerbittlich / wie Regen.“ Dieses Bild der fallenden Tränen deutet auf die überwältigende Natur der Gefühle des Dichters hin.
Der Dichter beschreibt weiter die unterschiedlichen Auswirkungen der Abwesenheit des geliebten Menschen auf dessen Leben. Alltägliche Aktivitäten und Umgebungen werden zu Erinnerungen an die Person, nach der sie sich sehnen.
„Ich schaue auf den Mond und frage mich:/ Schaust du ihn auch an?“
Diese Zeile unterstreicht die Sehnsucht des Sprechers nach Verbindung, auch in der Trennung. Der Mond, der oft mit Romantik und Sehnsucht in Verbindung gebracht wird, dient als Symbol für ihren Wunsch nach Wiedervereinigung.
Der Dichter fängt die bittersüßen Erinnerungen an die vermisste Person eindringlich ein. Die anhaltende Präsenz ihrer Geliebten ist durch die Gegenstände und Geräusche zu spüren, die ihre Erinnerungen wachrufen.
„Ich höre den Klang deiner Stimme, / Im Rascheln der Blätter.“
Diese Bildsprache deutet darauf hin, dass der Sprecher trotz seiner physischen Abwesenheit ständig an die Anwesenheit seiner geliebten Person erinnert wird.
Das Gedicht erreicht seinen Höhepunkt mit einem leidenschaftlichen Appell:
„Komm zurück, meine Liebe, / Komm zurück und vervollständige mich.“
Der Sprecher drückt ein verzweifeltes Bedürfnis nach der Rückkehr seines geliebten Menschen aus und betont, dass sich ihr Leben ohne ihn unvollständig anfühlt.
Die letzten Zeilen des Gedichts vermitteln ein Gefühl der Resignation, da der Sprecher die dauerhafte Natur seiner Sehnsucht anerkennt:
„Ich werde auf dich warten, / Auch wenn es ewig dauert.“
Insgesamt ist „Missing You“ von Felix Cheong Fei eine ergreifende und emotionale Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Trennung und Verlust auf das menschliche Herz. Das Gedicht fängt die Essenz der Sehnsucht, des Schmerzes der Abwesenheit und der unerschütterlichen Hoffnung auf ein Wiedersehen ein.