Zusammenfassung:
Das Gedicht beginnt mit einer Beschreibung der Stadt Hameln und der Rattenplage, die sie heimsucht. Die Ratten sind so zahlreich geworden, dass sie jeden Teil der Stadt befallen und die Bürger in Verzweiflung treiben.
Der Bürgermeister von Hameln setzt jedem, der die Stadt von den Ratten befreien kann, eine Belohnung aus, und ein mysteriöser Pfeifer erscheint und behauptet, er könne den Job erledigen. Der Pfeifer führt die Ratten aus der Stadt und spielt dabei auf seiner Pfeife, während sie ihm folgen. Die Stadtbewohner sind überglücklich und feiern ihre neu gewonnene Freiheit von den Ratten.
Der Bürgermeister weigert sich jedoch, dem Pfeifer die versprochene Belohnung zu zahlen, und der Pfeifer ist wütend. Aus Rache kehrt der Pfeifer in die Stadt zurück und spielt eine andere Melodie auf seiner Pfeife, um alle Kinder Hamelns zu vertreiben. Die Stadtbewohner sind am Boden zerstört und suchen nach dem Pfeifer und ihren Kindern, werden aber nie wieder gesehen.
Das Gedicht endet mit einer Moral, die davor warnt, Versprechen zu brechen und gierig zu sein.
Themen:
Das Gedicht behandelt mehrere Themen, darunter:
- Die Folgen des Brechens von Versprechen
- Die Gefahren der Gier
- Die Kraft der Musik
- Wie wichtig es ist, seinen eigenen Weg zu gehen
Symbolik:
Der Rattenbefall im Gedicht kann als Symbol für Korruption und Gier angesehen werden, die eine Gesellschaft beherrschen können. Der Pfeifer kann als Symbol für die sowohl anziehende als auch zerstörende Kraft der Musik angesehen werden. Die Kinder können als Symbol der Unschuld und Hoffnung angesehen werden.
Vermächtnis:
Der Rattenfänger von Hameln ist eines der berühmtesten und beständigsten Gedichte von Robert Browning. Es wurde in zahlreichen Kunstwerken adaptiert, darunter Opern, Musicals und Filme. Das Gedicht wird weiterhin von Lesern jeden Alters genossen und gelesen.