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Wer ist in Romeo und Julia Königin Mab, was macht sie auf ihren Reisen?

In William Shakespeares Stück „Romeo und Julia“ ist Königin Mab eine mythische Feenfigur, die Mercutio in Akt 1, Szene 4 erwähnt. Sie wird oft mit Träumen und den irrationalen Aspekten menschlichen Verhaltens in Verbindung gebracht. Laut Mercutios Beschreibung reist Königin Mab in ihrem Streitwagen, der von winzigen Insekten wie Mücken und Atomen gezogen wird, und besucht schlafende Menschen. Sie bringt ihnen verschiedene Träume und schelmische Ideen in den Sinn und beeinflusst so ihr Denken und Handeln.

Mercutio beschreibt einige Aktivitäten von Königin Mab während ihrer Reisen:

- Sie galoppiert über die Nase der Höflinge und lässt sie von höfischen Gefälligkeiten und Beförderungen träumen.

- Sie schleicht sich in die Hände von Anwälten und erfüllt ihre Träume mit Visionen, Fälle zu gewinnen und Honorare einzutreiben.

- Sie kneift Soldaten in die Daumen und lässt sie von blutigen Schlachten und Eroberungen träumen.

- Sie klettert über die Lippen der Damen und inspiriert sie dazu, von Küssen und romantischen Begegnungen zu träumen.

- Sie dringt in die Nase der Priester ein und lässt sie von wohlhabenden Wohltätern und luxuriösen Festen träumen.

- Sie kitzelt die Ohren der Musiker und lässt sie davon träumen, schöne Melodien zu komponieren.

- Sie tanzt den Bauern auf der Nase und lässt sie von guten Ernten und reichlichen Ernten träumen.

Die Reisen und Aktionen von Königin Mab erzeugen im Stück ein Gefühl von Launen und Magie. Sie repräsentiert die irrationale und unvorhersehbare Natur menschlicher Träume und Wünsche. Ihre Anwesenheit verleiht der Geschichte einen Hauch von Zauber und Folklore.

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