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Was bedeutet das Gedicht Wurzelkeller?

Das Gedicht „Wurzelkeller“ von Theodore Roethke untersucht Themen der Transformation und des Kreislaufs des Lebens und zieht Parallelen zwischen einem verfallenden Wurzelkeller und dem Kreislauf von Geburt und Tod. Es kann als Metapher für die Transformation der Natur sowie den Prozess von Tod und Wiedergeburt angesehen werden.

Hier ist eine kurze Analyse des Gedichts:

Zeilen 1–8 :Der Sprecher beschreibt einen Wurzelkeller als „Wärmebehälter“, einen Ort, an dem sie der Härte des Winters entfliehen und sich mit der Erde verbinden können. Sie erwähnen, dass sich Mäuse, Hühner und Rüben diesen Raum teilen und so ein Gefühl des Zusammenlebens verschiedener Lebewesen entsteht.

Zeilen 9–16 :Der Sprecher konzentriert sich auf eine bestimmte Rübe, die vor Licht geschützt wurde, was zu ihrer blassen Farbe und „sichelförmigen“ Form führt. Diese Rübe wird mit einem „Geist“ verglichen und als „fett“ beschrieben, was potenzielle und ungenutzte Energie darstellt.

Zeilen 17–24 :In diesen Zeilen stellt sich der Sprecher vor, was aus der Rübe werden wird. Sie sehen, wie Blätter sprießen, sich in eine Pflanze mit „fadenförmigen“ Wurzeln verwandeln, Samen produzieren und sich schließlich in ein „Rübenfeld“ verwandeln.

Zeilen 25–30 :Die letzten Zeilen stellen eine Verbindung zwischen der Rübe und der Menschheit her. Der Redner stellt sich vor, dass die Rübe zu „tausend Frauen“ und „einer Welt von Männern“ wird, was ihr transformatives Potenzial und die Vernetzung aller Lebensformen symbolisiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Root Cellar“ die Bilder eines Wurzelkellers verwendet, um die Prozesse des Wachstums, des Verfalls und der Regeneration zu erforschen, und suggeriert, dass selbst inmitten von Verfall und Tod die Aussicht auf neues Leben und Erneuerung besteht.

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