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Was ist die Definition von Reim in Begriffen der Poesie?

Unter Reim versteht man in der Poesie die Wiederholung ähnlicher oder identischer Laute am Ende einer Zeile. Dabei handelt es sich meist um die letzten betonten Silben der Zeilen. Wenn zwei oder mehr Zeilen mit ähnlichen Lauten enden, reimen sie sich. In den folgenden Zeilen aus Shakespeares „Sonett 18“ reimen sich beispielsweise die Wörter „dust“ und „just“:

„Solange Menschen atmen oder Augen sehen können,

So lange lebe das, und das gibt dir Leben.“

Hier haben „dust“ und „just“ den gleichen Vokalklang („uh“) und den gleichen Konsonantenklang („st“) am Ende, wodurch ein Reim entsteht.

Reime werden oft verwendet, um in der Poesie eine angenehme und harmonische Wirkung zu erzielen. Es kann auch verwendet werden, um bestimmte Wörter oder Phrasen hervorzuheben oder verschiedene Teile des Gedichts zu verknüpfen. Es gibt verschiedene Reimschemata oder -muster, darunter Couplets (zwei Reimzeilen), Terza Rima (eine dreizeilige Strophe, bei der sich die erste und dritte Zeile reimen und die mittlere Zeile sich auf die erste und dritte Zeile der nächsten Strophe reimt) und mehr komplexe Muster. Die Verwendung von Reimen kann je nach Stil und Vorlieben des Dichters stark variieren.

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