1. Persönliche Reflexion :Shakespeare näherte sich dem Ende seiner Karriere, als er „Der Sturm“ schrieb, und das Stück spiegelt seine Betrachtungen über sein eigenes Leben, seine Sterblichkeit und sein Erbe wider. Auf Prosperos Reise der Vergebung, Versöhnung und Entscheidung, die Magie aufzugeben, hat Shakespeare möglicherweise über seine eigene künstlerische Reise, seine Konflikte und den Prozess des Loslassens nachgedacht.
2. Erforschung von Macht und Vergebung :Das Stück befasst sich mit komplexen Themen wie Macht, Rache, Versöhnung und Vergebung. Prospero, der im Exil lebende Herzog von Mailand, nutzt Magie, um die Bewohner der magischen Inselkulisse zu kontrollieren. Im Laufe des Stücks lernt er jedoch, Barmherzigkeit, Vergebung und Frieden anzunehmen, gibt schließlich seine Macht auf und entscheidet sich, in die gewöhnliche Welt zurückzukehren.
3. Politische Allegorie :Einige Gelehrte interpretieren „Der Sturm“ als eine politische Allegorie, die auf die Thronbesteigung von König James I. im Jahr 1603 anspielt. Die Betonung des Stücks auf Ordnung, Harmonie und die Wiedererlangung der Macht durch den rechtmäßigen Herrscher könnte Shakespeares Wunsch widerspiegeln, dem neuen König zu gefallen sein Gericht.
4. Experimentieren mit Genre :„Der Sturm“ vereint Elemente aus Romantik, Komödie und Magie und ist damit eines von Shakespeares experimentelleren Werken. Shakespeare wollte wahrscheinlich verschiedene dramatische Konventionen erkunden und seinem Publikum ein einzigartiges und fesselndes Theatererlebnis bieten.
5. Abschied von der Bühne :Der Sturm wird oft als Shakespeares Abschied von der Bühne als professioneller Dramatiker angesehen. Das Stück enthält mehrere Beispiele, in denen Charaktere die vierte Wand durchbrechen und sich direkt an das Publikum wenden. Der von Prospero gesprochene Epilog wird als Abschiedsrede Shakespeares an sein Publikum angesehen.