1. „Deine Schönheit ist wie eine Blüte nur verliehen“:Dieser metaphorische Vergleich setzt die Schönheit der Geliebten des Sprechers mit einer Blüte gleich, die vorübergehend verliehen wird, was auf deren Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit hindeutet.
2. „Deine Rosenlippen und das helle, funkelnde Feuer deiner Augen“:Diese metonymischen Phrasen verwenden Synekdoche, um das gesamte Gesicht und die Präsenz der Geliebten durch spezifische Merkmale wie ihre rosenähnlichen Lippen und funkelnden Augen darzustellen.
3. „Wenn das Schicksal und die Augen der Menschen in Ungnade fallen“:Der Ausdruck „in Ungnade“ ist eine metaphorische Beschreibung des aktuellen Zustands der Ungnade und des Unglücks des Sprechers.
4. „Ich weine ganz allein über meinen ausgestoßenen Zustand“:Das Verb „beweep“ und das Substantiv „outcast“ erzeugen ein eindrucksvolles Bild der emotionalen Not, Isolation und Marginalisierung des Sprechers.
5. „Dann kann ich ein Auge ertränken, das nicht an den Fluss gewöhnt ist?“:Dieser paradoxe Ausdruck deutet darauf hin, dass die Augen des Sprechers, obwohl sie es nicht gewohnt sind, Tränen zu vergießen, vor Emotionen überfluten können, wenn er mit dem Gedanken konfrontiert wird, seine Geliebte zu verlieren.
6. „Ich wage es auch nicht, die Welt ohne Grund zu tadeln“:Die personifizierte „Welt“ wird metaphorisch als schimpfender Elternteil oder Autoritätsperson dargestellt, während der Sprecher anerkennt, dass er keinen legitimen Grund hat, die Welt zu kritisieren oder ihr Vorwürfe zu machen.
7. „Denn niemandem schulde ich das Stück, das ich trage“:Der Sprecher verwendet eine synekdotische Metapher, indem er die Lasten, die er trägt, mit einem „Stück“ vergleicht, was auf das Gewicht seiner emotionalen Kämpfe und Verantwortung hindeutet.
Insgesamt ist Sonnet 60 reich an bildlicher Sprache, die seine emotionale Wirkung und Komplexität verstärkt und die tiefen Gefühle des Sprechers von Liebe, Verlust und Akzeptanz angesichts von Zeit und Widrigkeiten wirkungsvoll zum Ausdruck bringt.