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Die Popularität eskapistischer Romane und Filme während der Weltwirtschaftskrise?

Die Beliebtheit eskapistischer Romane und Filme während der Weltwirtschaftskrise lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen, die mit der Not und Unsicherheit der damaligen Gesellschaft zusammenhingen:

1. Ablenkung von der harten Realität :Eskapistische Literatur und Filme sorgten für Ablenkung von den harten wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der Weltwirtschaftskrise. Sie boten einen vorübergehenden Zufluchtsort in Welten voller Abenteuer, Romantik und Fantasie, der es den Menschen ermöglichte, ihre Sorgen für eine Weile zu vergessen.

2. Fantasie und Abenteuer :Romane wie „Vom Winde verweht“ (1936) von Margaret Mitchell und Filme wie „Der Zauberer von Oz“ (1939) und „King Kong“ (1933) entführten das Publikum in exotische und fantasievolle Gefilde und boten eine Flucht aus der Welt düstere Realität der Depression.

3. Historische Romanze :Historische Liebesromane wie „Anthony Adverse“ (1933) von Hervey Allen ermöglichten es den Lesern, in die Vergangenheit einzutauchen und vermittelten ein Gefühl von Nostalgie und Flucht vor den gegenwärtigen Kämpfen.

4. Abenteuer und Erkundung :Abenteuerromane und -filme wie „Meuterei auf der Bounty“ (1935) und „Der Dschungel“ (1936) zelebrierten den Geist des Abenteuers und der Erkundung und boten einen Ausweg aus den begrenzten und schwierigen Möglichkeiten, die sich während der Depression boten.

5. Komödien und Musicals :Komödien und Musicals wie „Bringing Up Baby“ (1938) mit Katharine Hepburn und Cary Grant in den Hauptrollen und „The Gold Diggers of 1933“ mit Busby Berkeley in den Hauptrollen sorgten für unbeschwerte Unterhaltung, wobei der Schwerpunkt auf Humor und Humor lag.

6. Science-Fiction und Fantasy :Science-Fiction- und Fantasy-Romane und -Filme wie „Things to Come“ (1936) und „The Invisible Man“ (1933) entführten Leser und Zuschauer in futuristische Welten oder alternative Realitäten und ermöglichten ihnen die Möglichkeit, der Fantasie freien Lauf zu lassen und dem Alltäglichen zu entfliehen.

7. Exotische Einstellungen :Eskapistische Romane beschäftigen sich oft mit exotischen Schauplätzen und Kulturen, wie zum Beispiel der afrikanischen Sahara in „The English Patient“ (1992), und ermöglichen den Lesern einen Einblick in Welten, die weit von ihrer eigenen entfernt sind.

Insgesamt bot die Popularität eskapistischer Romane und Filme während der Weltwirtschaftskrise den Menschen eine vorübergehende Befreiung von den Nöten und Ängsten, mit denen sie in ihrem täglichen Leben konfrontiert waren, und ermöglichte es ihnen, ihre Kämpfe für einen Moment zu vergessen und in Welten voller Fantasie und Abenteuer einzutauchen.

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