Bernardo Carpio wurde im 10. Jahrhundert in Spanien geboren, als das Land gerade von den Mauren überfallen wurde. Sein Vater war der legendäre Graf Don Sancho Díaz und seine Mutter war die schöne Doña Jimena. Bernardo zeigte schon in jungen Jahren große Stärke und Mut und wurde schnell als großer Krieger bekannt.
Als die Mauren immer mehr Teile Spaniens eroberten, beschloss Bernardo Carpio, Maßnahmen zu ergreifen. Er versammelte eine Armee von Christen und führte sie in den Kampf gegen die muslimischen Eindringlinge. Die beiden Seiten kämpften viele Jahre lang erbittert, doch am Ende wurde Bernardos Armee besiegt.
Bernardo wurde gefangen genommen und in einer Höhle in den Bergen eingesperrt. Dort wurde er an einen Felsen gekettet und dem Tod überlassen. Doch Bernardo weigerte sich, die Hoffnung aufzugeben. Er wusste, dass es ihm bestimmt war, Spanien zu erwecken und vor den Mauren zu retten.
Eines Tages besuchte eine junge Frau namens Jimena Bernardo in seinem Gefängnis. Jimena war eine schöne und mächtige Zauberin und sie war entschlossen, Bernardo bei der Flucht zu helfen. Sie verzauberte Bernardo mit einem Zauber, der es ihm ermöglichen würde, sich von seinen Ketten zu befreien.
Bernardo war frei! Er versammelte schnell seine Armee und führte sie erneut in die Schlacht gegen die Mauren. Diesmal siegte Bernardo. Die Mauren wurden besiegt und Spanien war endlich von ihrer Herrschaft befreit.
Bernardo Carpio ist ein Symbol der Hoffnung und des Mutes für das spanische Volk. Er erinnert daran, dass es auch in den dunkelsten Zeiten immer Hoffnung auf einen Sieg gibt.