Marty entdeckt Shiloh, an einen Baum gefesselt, offensichtlich vernachlässigt und misshandelt, und entwickelt eine starke Bindung zu dem Tier. Shiloh gehört jedoch Judd Travers, einem grausamen und missbräuchlichen Besitzer, der sich zunächst weigert, den Hund an Marty zu verkaufen. Martys Wunsch, Shiloh aus seinen missbräuchlichen Umständen zu befreien, führt ihn in Konflikt mit Judd und seinem Sohn, die Marty bedrohen und einschüchtern, um ihn daran zu hindern, sich einzumischen.
Der Konflikt verschärft sich, als Marty beschließt, Shiloh nach Hause zu bringen und ihn zu verstecken, womit er sich Judds Befehlen widersetzt. Während Judd unermüdlich Shilohs Rückkehr anstrebt, sieht sich Marty zunehmendem Druck und moralischen Dilemmata ausgesetzt. Martys Freundschaft mit seiner Klassenkameradin Dara Lynn hilft ihm dabei, sich um Shiloh zu kümmern und den Aufenthaltsort des Hundes zu verbergen, aber Marty kämpft auch mit der Angst, von Judd erwischt zu werden, und den Konsequenzen, die sich daraus ergeben könnten.
Der zentrale Konflikt von „Shiloh“ dreht sich um den Konflikt zwischen Martys mitfühlender Natur und Judds gefühlloser Missachtung des Tierschutzes. Es wirft wichtige Fragen zur ethischen Behandlung von Tieren, zur Art des Eigentums und zu den Maßnahmen auf, die unternommen werden sollten, um ein unschuldiges Lebewesen vor Schaden zu schützen. Die Geschichte befasst sich mit Themen wie Mut, Loyalität und den Bindungen zwischen Menschen und Tieren, die alle im Kontext einer Kleinstadtgemeinschaft und dem Kampf um Gerechtigkeit verwoben sind.