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Welche literarischen Mittel gibt es in der Kurzgeschichte 56-0 von T.C. Boyle?

In „56-0“ von T.C. Boyle werden mehrere literarische Mittel eingesetzt, um das Geschichtenerzählen zu verbessern und Themen zu vermitteln. Hier sind einige der bemerkenswerten Mittel, die in der Kurzgeschichte verwendet werden:

1. Symbolik: Boyle verwendet verschiedene Objekte und Elemente als Symbole, um tiefere Bedeutungen zu vermitteln. Beispielsweise symbolisiert das „56-0“ im Titel das Streben des Protagonisten nach Perfektion und seine Besessenheit vom perfekten Ergebnis in einem Tennismatch. Das Tennisspiel selbst wird zur Metapher für die Herausforderungen des Lebens und das Streben nach Exzellenz.

2. Metapher: Boyle verwendet Metaphern, um Vergleiche anzustellen und lebendige Bilder zu schaffen. Beispielsweise beschreibt er die intensive Konzentration und Entschlossenheit des Protagonisten als „eine wärmesuchende Rakete, die ihr Ziel im Visier hat“. Diese Metapher betont den unerschütterlichen Antrieb des Protagonisten und sein einzigartiges Streben nach Sieg.

3. Personifizierung: Boyle personifiziert unbelebte Objekte und natürliche Elemente, um ihnen menschenähnliche Eigenschaften zu verleihen. Beispielsweise wird beschrieben, dass der Tennisplatz „eine ganz eigene Persönlichkeit“ mit seinen „Launen und Launen“ habe. Diese Personifizierung verleiht dem Gericht ein Gefühl der Entscheidungsfreiheit und stellt es als einen furchterregenden Gegner dar, der den Protagonisten herausfordert.

4. Ironie: Boyle nutzt Ironie, um Kontraste zu schaffen und die Komplexität seiner Charaktere hervorzuheben. So wird beispielsweise der Vater des Protagonisten, selbst ein ehemaliger Tennisspieler, als Symbol für Autorität und Erfahrung dargestellt, ihm fehlt jedoch die mentale Stärke und Leidenschaft, die sein Sohn besitzt. Diese Ironie unterstreicht die Kluft zwischen Erwartungen und Realität und zeigt die einzigartige Reise des Protagonisten zur Selbstfindung.

5. Vorahnung: Boyle nutzt die Vorahnung, um auf zukünftige Ereignisse hinzuweisen und ein Gefühl der Vorfreude zu erzeugen. Der erste Absatz der Geschichte, der die intensive Konzentration und Entschlossenheit des Protagonisten beschreibt, lässt sein unerschütterliches Engagement erahnen, das perfekte Ergebnis von 56:0 zu erreichen. Diese Vorahnung steigert die Spannung und steigert die Neugier des Lesers auf den Ausgang des Tennismatches.

6. Konflikt: Die Geschichte dreht sich sowohl um äußere als auch um innere Konflikte. Äußerlich kämpft der Protagonist auf dem Tennisplatz gegen seine Gegner mit dem Ziel, das schwer fassbare perfekte Ergebnis zu erzielen. Innerlich kämpft er mit seinen eigenen Selbstzweifeln, Ängsten und dem Druck, den Erwartungen seines Vaters und der Tennis-Community gerecht zu werden. Dieser Doppelkonflikt erzeugt Spannung und treibt die Erzählung voran.

7. Charakterisierung: Boyle entwickelt seine Charaktere durch ihre Handlungen, Gedanken und Interaktionen. Insbesondere der Protagonist durchläuft im Verlauf der Geschichte eine bedeutende Charakterentwicklung. Zunächst als ehrgeiziger und ehrgeiziger junger Mann dargestellt, kämpft er mit seinen inneren Dämonen und erlebt Momente der Selbstverwirklichung. Diese Charakterentwicklung ermöglicht es den Lesern, sich auf einer tieferen Ebene mit dem Protagonisten zu verbinden und sich in seine Reise hineinzuversetzen.

Insgesamt „56-0“ von T.C. Boyle nutzt eine Vielzahl literarischer Mittel, um das Geschichtenerzählen zu verbessern, Themen zu vermitteln und eine fesselnde Erzählung zu schaffen, die die Komplexität des menschlichen Ehrgeizes, der Selbstfindung und des Strebens nach Perfektion erforscht.

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