1. Zeit und Einstellung :Sueton beschreibt die Beerdigung des römischen Kaisers Augustus im Jahr 14 n. Chr. Sein Bericht basiert auf dem historischen Kontext des antiken Roms. Im Gegensatz dazu konzentriert sich Williams Beschreibung auf die Beerdigung Wilhelms des Eroberers im Jahr 1087 und schildert die mittelalterlichen christlichen Bräuche der Normandie und Englands.
2. Größe und Größe :Sueton betont die Erhabenheit und Feierlichkeit der Beerdigung des Augustus und legt dabei besonderes Augenmerk auf die Beteiligung der römischen Armee und prominenter Bürger an der Prozession. Augustus‘ sterbliche Überreste wurden zum Campus Martius überführt, wo er eingeäschert und seine Asche in einem Mausoleum beigesetzt wurde. Williams Beerdigung ist zwar bedeutsam, scheint aber in kleinerem Maßstab beschrieben zu werden.
3. Religiöse Zeremonien :Sueton erwähnt die religiösen Zeremonien im Zusammenhang mit der Beerdigung von Augustus, wie etwa die Opfer und Gebete. Williams Bericht hebt die christlichen Rituale hervor, darunter das Singen von Psalmen, die Salbung des Körpers und die Platzierung des Schwertes und der königlichen Gewänder des Königs im Sarg.
4. Einbindung der Trauernden :Suetonius beschreibt die emotionale Reaktion von Augustus‘ Familie, Freunden und der allgemeinen Bevölkerung während der Beerdigung. Hochrangige Frauen, darunter seine Tochter und seine Enkelin, zeigten offen ihre Trauer. Williams Bericht deutet auf einen gelasseneren Trauerprozess hin und betont die Rolle des Klerus und des Adels im Verfahren.
5. Grabstätte und Denkmal :Laut Sueton wurde das Mausoleum des Augustus zu einem bemerkenswerten Wahrzeichen Roms, wo er beigesetzt wurde. Williams Darstellung hebt den Bau zweier prächtiger Gräber hervor, eines in Caen und das andere in Rouen, um das Andenken des verstorbenen Königs zu ehren.
Insgesamt liefert Sueton einen detaillierten Bericht über die Beerdigung des Augustus, der die politischen und kulturellen Aspekte des antiken Roms zusammenfasst. Williams Beschreibung zeigt die im Mittelalter vorherrschenden religiösen und zeremoniellen Praktiken und bietet Einblicke in die Bräuche des normannischen und englischen Adels.