Hier sind einige konkrete Beispiele dafür, wie das Thema Liebe und Zeit im Sonett entwickelt wird:
* Der Dichter beschreibt zunächst die Veränderungen, die in der Welt um ihn herum stattgefunden haben, wie zum Beispiel das Verblassen der Blumen und den Wechsel der Jahreszeiten. Diese Veränderungen sind eine Metapher für den Lauf der Zeit, der uns ständig an unsere eigene Sterblichkeit erinnert.
* Diesen Veränderungen stellt der Dichter dann die Beständigkeit seiner Liebe gegenüber, die trotz aller Veränderungen um ihn herum stark bleibt. Er schreibt:„Aber dein ewiger Sommer wird nicht verblassen, / Noch wird er die Schönheit verlieren, die du besitzt, / Noch wird der Tod damit prahlen, dass du in seinem Schatten ruhst.“ Dies deutet darauf hin, dass die Liebe des Dichters stärker ist als der Tod und für immer andauern wird.
* Das Sonett endet damit, dass der Dichter seine Überzeugung zum Ausdruck bringt, dass seine Liebe für immer anhalten wird, selbst wenn er und sein Freund beide tot sind. Er schreibt:„Wenn du in ewigen Linien der Zeit wächst, / So lange Menschen atmen oder Augen sehen können, / So lange lebt dies, und das gibt dir Leben.“ Dies deutet darauf hin, dass die Liebe des Dichters in seinen Gedichten verewigt wird und noch lange nach dem Tod von ihm und seinem Freund weiterleben wird.
Insgesamt ist Sonett 32 eine kraftvolle Auseinandersetzung mit dem Thema Liebe und Zeit. Es ist eine wunderschöne und bewegende Hommage an die Kraft der Liebe, die Grenzen von Zeit und Sterblichkeit zu überwinden.