Alvarez veranschaulicht, wie Sprache das Zugehörigkeitsgefühl einer Person prägen kann und wie Zweisprachigkeit sowohl Barrieren als auch Chancen schaffen kann. Das Gedicht untersucht auch die Komplexität der Identität, insbesondere für diejenigen, die mehreren kulturellen Hintergründen angehören.
Darüber hinaus verleiht die Sestina-Form mit ihren streng strukturierten Wiederholungen dem Gedicht eine weitere Bedeutungsebene. Die Wiederholung bestimmter Wörter und Phrasen unterstreicht die anhaltende Spannung und das Zusammenspiel zwischen den beiden Sprachen und Kulturen, in denen sich der Sprecher bewegt.
Insgesamt bietet „Bilingual Sestina“ eine ergreifende und persönliche Reflexion über die Erfahrung der Zweisprachigkeit und Bikulturalität und fängt die Vielschichtigkeit der Identität und die Herausforderungen ein, in einer multikulturellen Gesellschaft einen Platz der Zugehörigkeit zu finden.